Veröffentlicht in Allgemein, Alltagsgeschichten, Gesellschaft, Leben mit Kindern

Markenklamotten oder Secondhand?

Süßes Mädchenkleid von Esprit
Süßes Mädchenkleid von Esprit- Copyright: Esprit

Kindermode as it’s best

Wie kleidet Ihre Eure Kinder ein? Mit Secondhand-Kleidung vom Flohmarkt, preiswerten Klamotten von Aldi oder eher schicken, modischen Sachen von bekannten Marken wie Esprit? Und – ist es Euch wichtig, was Eure Kids tragen? Sollen sie Secondhand tragen, weil es billiger ist, oder ist gebrauchte Kleidung peinlich und nur mit Markenklamotten geht es in die Schule?
Babys und Kleinkindern kann man ohne Murren Secondhand-Kleidung anziehen. Da die Kleinen so schnell wachsen, ist gebrauchte Kleidung in dem Alter praktisch und preiswert. Aber desto älter die Kinder werden, desto mehr möchten sie mitbestimmen, was sie tragen. Meinem Sohn war es z.B. mit 3 Jahren schon wichtig, dass ein Auto oder ein Dinosaurier auf dem Pullover abgebildet war. Er hatte eine Phase, wo auch auf dem Unterhemd, der Unterhose, Socken und T-Shirt dasselbe abgebildet sein sollte. Ich dachte schon:“Oh je, wird das jetzt der nächste Modesigner?“ Aber auch diese Zeit ging irgendwann vorbei. Mein Sohn ist jetzt 5 Jahre alt und zieht immer noch nur Sweatshirts an, wo etwas drauf abgebildet ist. So einen langweiligen Pullover nur in Blau oder Grün würde er nie anziehen.

Kleider machen Leute

Markenklamotten
Schuhe von Esprit

Aber wie steht es nun um die Markenklamotten und Sachen vom Flohmarkt? Es entscheiden ja die Eltern, was die Kinder anziehen. Eine modische, gestylte Mutter wird ihr Kind in der Regel auch schick anziehen wollen. Eltern mit weniger Geld greifen auf die Secondhand-Kleidung zurück. Und der Gruppendruck spielt eine Rolle. In Krippe und Kindergarten möchte niemand mit alten und verwaschenen Hosen auffallen, wenn alle anderen Kinder süße Mützen und Jacken von bekannten Marken tragen. Und desto älter die Kinder werden, desto weniger brauchbare Secondhand-Kleidung gibt es. Hosen sind schnell verschlissen. Und Schuhe sehen abgetragen aus. Schuhe habe ich nie Secondhand gekauft, weil sie nicht so gut für die Füße sind. Ältere Kinder wollen meist auch keine gebrauchte Kleidung mehr tragen. Ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet meiner Ansicht nach da die deutsche, internationale Modemarke Esprit an.

 

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Meldung aus dem Sommerloch

Wie läuft es so?

Ja, es ist etwas ruhig geworden in meinem Blog. Hab ja eh nicht viele Leser. Who cares. Die Reichweite steigt auch nicht, und Geld verdienen kann man mit diesem „Hobby“ auch nicht. Warum schreibe ich dann? Ein bisschen für mich. Bin nicht die Mutti, die vormittags bloggt, während Kiddies und Ehemann außer Haus sind. In der Zeit bin ich selbst im Büro. Bleibt nur noch abends Zeit zum Bloggen, und da habe ich oft keine Lust mehr, nach 22 Uhr, wenn das Kind endlich schläft, noch den Laptop hochzufahren. Wer ernsthaft bloggt, muss schon mindestens 2x die Woche was schreiben. Da fehlt mir die Zeit. Und all zu viele persönliche Dinge möchte ich hier nicht so preisgeben. Ein bisschen Privatsphäre muss auch sein.

Mein „Sommerloch“

Nun: Der Kindergarten von meinem 5-jährigen Sohn hat nun zwei Wochen geschlossen. Ich finde es schön für ihn, dass er nun auch mal frei hat. Tja, er muss halt immer in den Kindergarten, weil ich ja arbeite.
Und dann fahren wir zwei Wochen in die Toskana. Ich bin so urlaubsreif!! Hatte nur eine Woche im Februar Urlaub bis jetzt. Das war doch ein bisschen wenig.
Jeden Morgen muss es bei uns schnell gehen. Das nervt. Ich bin eh kein Morgenmensch. Klar könnte ich eher aufstehen. Ist aber eben nicht meins. Mein 5-jähriger Sohn muss diesen Stress morgens eben auch mitmachen. Schnell zum Kindergarten und dann weiter zur Arbeit.
Ich sehne mich jetzt nach Langsamkeit. Einfach mal in den Tag hineintrödeln. Der Sohn macht jetzt bei Verwandten ein paar Tage Urlaub. Ich freue mich auf ein bisschen Freizeit, abends ausgehen und die Wohnung mal „ausmüllen“. Hat sich doch einiges angesammelt in den letzten Jahren, seitdem ich Mama bin. Der Keller ist voll. Nun bin ich in der Stimmung, mal richtig auszumisten. Hab schon einiges verschenkt wie ein altes Dreirad, Fahrradkindersitz und Pipitopf. Jetzt geht es ans Spielzeug. Über Facebook kann man die Sachen ganz gut verkaufen oder verschenken.

Wer Tipps zum Entrümpeln benötigt findet hier einige witzige und gute Bücher zu dem Thema:

Aufräumen mit Fräulein Ordnung: Entspannt und stressfrei mit Kindern leben

Das kann weg!: Loslassen – Aufräumen – Freiräume schaffen

Veröffentlicht in Allgemein, Gesellschaft

piqd – eine Programmzeitung für guten Journalismus

Das Recherchetool für die anspruchsvollen Blogger

Copyright: piqd
Copyright: piqd

Viele Mediennutzer haben genug von der Meinungsmache in den Sozialen Medien. Google präsentiert uns nur einen ausgewählten Teil der Wirklichkeit. Die Zeitungen berufen sich überwiegend auf Agenturmeldungen. Wem soll der Durchschnittsbürger da noch etwas glauben, wem vertrauen? Die Qualität im Journalismus hat nachgelassen. Auch renommierte Tageszeitungen bezahlen ihre Redakteure schlecht. Guter Journalismus findet nicht mehr statt. Es ist kein Geld mehr da für ausführliche Recherchen. In allen Zeitungen und Sozialen Medien steht dasselbe. Wir bekommen so nur einen kleinen Aussschnitt der Realität präsentiert, falls dieser überhaupt der Wahrheit entspricht. Wir fühlen uns nicht mehr gut informiert. Es fehlt ein Tool für anspruchsvollen Journalismus.

Aus diesem Grunde wurde „piqd“ ins Leben gerufen: piqd ist eine Programmzeitung für guten Journalismus. Rund 120 Kuratoren empfehlen in 18 Themenkanälen besonders wertvolle journalistische Beiträge. Die Themenkanäle werden von einer kleinen Redaktion aus Fachjournalisten, Wissenschaftlern und anderen Experten betreut. Maximal einen Beitrag pro Tag empfiehlt jeder der sogenannten „piqer“. Das Ziel dieses Start-ups ist es, zu einer informierten Öffentlichkeit im Netz beizutragen.
piqd ist für journalistisch interessierte Leser wie z.B. Blogger geeignet, die tiefer in Themen einsteigen möchten, verschiedene Perspektiven suchen und neue Quellen entdecken möchten. Es bietet Lesern eine Orientierung, was sie gelesen haben sollten, um über ein Thema informiert zu sein.

 

Copyright: piqd
Copyright: piqd

Der Name „piqd” kommt von “Rosinen picken” oder im Englischen “hand-picked”, also “handverlesen”. Bei piqd durchsucht kein Computerprogramm das Internet nach wertvollem Journalismus, sondern “piqer” entdecken handverlesen die wertvollen Inhalte.

So ein empfohlener Artikel nennt sich “ein piq”. Dieser bezieht sich immer auf einen Beitrag in einer anderen journalistischen Publikation (aktuell ca. 2300 verschiedene Quellen). Ein piq enthält immer eine kurze Beschreibung, Kritik oder Zusammenfassung des empfohlenen Inhalts, sowie die Originalquelle und den Autor des Originalartikels.

Wie kann ich piqd nutzen?

Dem Mitglied von piqd bieten sich verschiedene Nutzungsmöglichkeiten über den personalisierten Email Newsletter oder der Startseite, Facebook, RSS-Feed oder Podcast.

piqd – handverlesenswert. wurde übrigens für den Grimme Online Award 2017 nominiert.

Sieger des Gewinnspiels steht fest

Das Gewinnspiel zur kostenlosen Mitgliedschaft bei piqd hat Lars Baumert gewonnen. Glückwunsch und viel Spaß damit!

 

Veröffentlicht in Allgemein, Frau und Mutter

Schöner Schmuck für Mutter und Kind

Ein enges Band: die Mutter-Kind-Beziehung

Eine Mutter und ihr Kind verbindet ein Leben lang eine enge Beziehung. Es beginnt mit der neun-monatigen Schwangerschaft, in der die werdende Mama das Baby unter ihrem Herzen trägt.

Mutter-Kind-Kette | Copyright: Namesforever
Mutter-Kind-Kette | Copyright: Namesforever

Ich weiß noch, wie ich mich während der Schwangerschaft gefühlt habe. Mein Bauchbewohner war überall dabei: in der U-Bahn, beim Spazierengehen und beim Schlafen im Bett. Alles teilst Du mit Deinem ungeborenen Baby, ein einmaliges Gefühl. Bei der Geburt wird das Baby durch die Nabelschnur von der Mutter getrennt und muss nun alleine atmen und sich in der Welt zurechtfinden. Die enge, körperliche Verbindung bleibt bei vielen Mamas zum Baby zunächst über das Stillen bestehen. Die Gefühle, die eine Mama für ihr Kind hat, bleiben ein Leben lang, auch wenn das erwachsene Kind weit weg wohnt und seine eigenen Wege geht. Ich hätte mir das vor meiner „Mama-Werdung“ nie so vorstellen können, was für eine emotionale Welt da auf mich zukommt. Die Liebe zum eigenen Kind ist sicherlich oft größer als die Liebe zu einem Mann. Ich weiß noch, wie eine Ärztin während meiner Schwangerschaft zu mir sagte:“Das Kind bleibt. Männer kommen und gehen.“ Diesen Spruch habe ich nicht vergessen. Darum sollte man die eigene Mutter-Kind-Beziehung feiern. Sie ist etwas Besonderes. Ob Ihr Euch selbst als Mama feiern wollt oder eine frischgebackene Mutter beschenken wollt: hier habe ich eine tolle, bleibende Geschenke-Idee für Euch.

Mutter-Kind-Kette

Um den Moment der Geburt und diese beginnende Mutter-Kind-Beziehung zu würdigen, hat die Online-Firma Namesforever wunderschöne Mutter-Kind-Ketten entworfen, die von der Mama und dem Kind gleichermaßen getragen werden können. Spezieller Schmuck mit Anhängern aus Gold oder Silber stellen die einzigartige Mutter-Kind-Bindung dar. Alle Modelle von Namesforever sind modern und zeitlos. Die Anhänger tragen die Namen der Mutter und des Kindes. Verschiedene Formen sind verfügbar wie z.B. ein Herz, zwei Füßchen oder ein Junge oder ein Mädchen. Bei mehreren Kindern kann man auch mehrere Anhänger an die Kette machen. Natürlich gibt es ebenso das Pendant für Väter. Ich werde mir auch so eine Kette kaufen. Auch wenn das Kind groß ist, hat man eine ewige Erinnerung an den eigenen Nachwuchs. So ein Anhänger kann auch noch später, wenn die Mutter bereits Oma ist, eine schöne, wertvolle Erinnerung sein und noch Jahrzehnte später innerhalb der Familie weitergegeben werden.

Veröffentlicht in Kindergesundheit, Leben mit Kindern

Insektenfreie Zone im Kinderzimmer

Insektenschutzrollos helfen gegen Bienen und Wespen

Praktisches Insektenschutzrollo von Velux
Praktisches Insektenschutzrollo. Copyright: Velux

Der Sommer naht, und damit rücken uns auch wieder die Insekten zu Leibe. Nicht nur daußen im Garten, im Freibad oder auf dem Balkon summen Hummeln, Wespen und Bienen um uns herum. Gefährlicher wird es für uns und unsere Kinder, wenn die kleinen Tiere in die Wohnung oder ins Haus gelangen. Nicht immer bekommen wir mit, wenn eine Biene ihren Weg ins Kinderzimmer gefunden hat. Ich selbst kann mich an ein Erlebnis aus Kindertagen erinnern, wo eine Biene sich im Teppich in meinem Kinderzimmer verfangen hatte und ich anfing, mit dem Insekt zu „spielen“. Das Ende vom Lied war natürlich, dass mich dieses Tier gestochen hat. Zum Glück reagiere ich nicht allergisch auf einen Insektenstich.

So gefährlich sind Insektenstiche

Wenn Babys und Kleinkinder ihren Mittagsschlaf in ihrem Kinderzimmer machen, bekommt man meist nicht mit, ob sich eine Biene oder Wespe in den Raum verirrt. Das kann gefährlich werden für die Kleinen. Bei einer allergischen Reaktion oder einem Insektenstich in den Mund-Rachen-Bereich kann die Stelle um den Stich stark anschwellen und zu Atemproblemen führen. Dann droht Erstickungsgefahr! In dem Fall muss sofort der Rettungsdienst unter 112 alarmiert werden. Bei harmloseren Stichen sollte man die Stelle mit einem Waschlappen oder Cool-Pack kühlen. Ein altbewährtes Hausmittel ist das Aufschneiden einer Zwiebel und dann die Schnittfläche auf die Stichstelle legen.

Damit es erst gar nicht so weit kommt und Babys und Kleinkinder geschützt ihren Mittagsschlaf machen können empfiehlt sich der Einbau von Insektenschutzrollos. Fliegen, Mücken und Wespen bleiben so draußen, und dennoch können die Fenster zum Lüften geöffnet werden. Von der Firma VELUX gibt es manuell bedienbare Insektenschutzrollos. Sie werden am Innenfutter bzw. an der Wand montiert. So können auch Dachfenster problemlos bedient werden.

Das Insektenschutzrollo besteht aus fast unsichtbarem transparenten Glasfasergewebe und stört nicht die Aussicht. Die seitlichen Schienen des Rollos sind aus silberfarbenem Aluminium. Außerdem kann das Fliegenschutzgitter mit anderen innenliegenden Rollos, Plissees und Jalousien sowie Hitzenschutz-Markisen und Rollläden kombiniert werden. Hier geht´s zu den Online- Angeboten von Velux.

Fazit: Eine Anschaffung für den Sommer, die sich lohnt.

Veröffentlicht in Frau und Mutter, Gesellschaft

Alles Gute zum Muttertag!

Rosen, Blumen, Nelken

Muttertagswunsch
Muttertag

Wie verbringt Ihr den Muttertag? Ich habe erstmal lange geschlafen. Kind ist nicht da. Gestern abend war ich noch unterwegs. Einfach mal entspannen.
Gerade in Bayern stürmen die Großfamilien Restaurants und Wirtshäuser zum Mittagessen und Kaffeetrinken. Traditionen sind hier sehr wichtig. Brav und gehorsam werden erwachsene Kinder ihre Mütter ausführen. „Anstand“ muss sein.

Wie ist der Muttertag entstanden?

Viele glauben, Adolf Hitler hätte ihn ins Leben gerufen. Aber tatsächlich hatte die Amerikanerin Anna Jarvis die Idee. Sie wollte nach dem Tod ihrer Mutter am 8. Mai 1905, dass alle Mütter noch zu Lebzeiten geehrt werden. Jarvis schrieb Briefe an Geistliche und Politiker. Durch den Kauf einer Werbeagentur konnte sie ihre Botschaft „Schafft den Ehrentag der Mutter – setzt diesen Frauen ein unvergängliches Denkmal“ noch besser verbreiten. Und nur zwei Jahre später hatte Anna Jarvis ihr Ziel erreicht. 1907 wurde der zweite Mai-Sonntag (der Todestag von Anna Jarvis‘ Mutter) offiziell in den USA zum Muttertag erklärt.
Langsam schwappte die Idee nach Europa hinüber. In Deutschland wurde der Muttertag erstmals 1922 begangen.
Aber im Laufe des Nationalsozialismus bekam dieser Ehrentag ein anderes Image. Die Mütter wurden gefeiert als
Bestanderhalterinnen der arischen Rasse.

Was haben die Blumen damit zu tun?
Die Ursprungsidee dazu hatte ebenfalls Anna Jarvis. Eine rote Nelke sollte für die noch lebende Mutter sein und eine weiße für die bereits Verstorbene. Mittlerweile hat die Blumenindustrie den Muttertag voll im Griff.
Ich persönlich brauche keinen Blumenstrauß. Mein Sohn kommt gleich mit seinem Geschenk aus dem Kindergarten. Bin schon gespannt, obwohl ich es schon halb gesehen haben.

Aktion #muttertagswunsch

Den Muttertag sollte man zum Anlass nehmen, mal zu überlegen, wie man das Leben von Müttern erleichtern und die Situation von Kindern in Deutschland verbessern kann. Dazu haben Susanne Garsoffky von family unplugged, Christine Finke von Mama arbeitet und Annette Loers von Mutterseelesonnig letztes Jahr die Aktion #muttertagswunsch ins Leben gerufen. Mütter haben in den Sozialen Medien gepostet, was sich ändern muss z.B. billigere Kitaplätze, weniger Steuern zahlen, Teilzeit für beide Elternteile etc.
Letztes Jahr haben sich dazu sechs Kernforderungen ergeben. Diese wurden an Familienministerin Manuela Schwesig geschickt, die dann die Mamabloggerinen tatsächlich ins Berliner Ministerium eingeladen hat. In kleinen Schritten gibt es schon Verbesserungen.

Auch in diesem Jahr werden die Tweets unter #muttertagswunsch und #vatertagswunsch wieder zusammengefasst und an das Familienministerin überreicht. Macht alle fleißig mit!

Veröffentlicht in Kultur, München

Peter Lindbergh in der Kunsthalle München

Ausstellung „Peter Lindbergh. From Fashion to Reality“

Peter Lindbergh. From Fashion to Reality.
Peter Lindbergh. From Fashion to Reality.

Heute hatte ich kinderfrei und habe mir mit zwei Freundinnen die Ausstellung „Peter Lindbergh. From Fashion to Reality“ in der Münchner Kunsthalle angesehen. Zu Kunst und Kultur kommt man als Mutter sonst kaum.
Es war ziemlich voll trotz des schönen Wetters.
Peter Lindbergh ist einer der bekanntesten Modefotografen der letzten 40 Jahre. Bekannt wurde er in den 1990er-Jahren mit den Bildern seiner Supermodels Cindy Crawford, Kate Moss, Linda Evangelista, Naomi Campbell und Tatjana Patitz.

Neuer Realismus in der Modefotografie

In der Ausstellung werden rund 220 Objekte präsentiert, darunter Filme sowie exklusives, bisher ungezeigtes Material wie Storyboards, Requisiten, Polaroids und Kontakt-Abzüge.
Bei Lindberghs Bildern stehen die Persönlichkeiten der Modells im Vordergrund. Das war eine absolute Innovation in der Modefotografie, wo zuvor nur hübsch geschminkte und adrett gekleidete Püppchen an der Tagesordnung standen. Die Fotografien sind in schwarz-weiß, was Lindbergh für ausdrucksstärker hält. Außerdem soll auf seinen Bildern nicht gelächelt werden. Das zerstöre die wahre Persönlichkeit, den wahren Gesichtsausdruck. Der Fotograf bevorzugt ebenso Make-up-freie Modells.

© Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung
© Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung

Mir persönlich hat der längere Film über Lindbergh in der Ausstellung gefallen. Lindbergh, aus Polen mit den Eltern nach Duisburg geflohen, erlebte eine Kindheit im Arbeitermilieu. Da war kein Einfluss von Kunst und Kultur. Lindbergh träumte von einer Lehre als Schauwerbegestalter und durfte sie antreten, auch wenn die Mutter in ihm den erfolgreichen Fliesenleger sah. Später ging es nach Düsseldorf und dann nach Paris, wo der Fotograf noch heute lebt. Sympahtisch an ihm ist seine immer noch vorhandene Ruhrpott-Art, so normal und down-to-earth. Keine Arroganz und Eitelkeit, was selten ist in der Modebranche.

Die Ausstellung über den 1944 in Polen geborenen Fotografen ist noch bis zum 27. August 2017 in der Kunsthalle München in der Theatinerstraße zu sehen. Mit der U-Bahn sind es vom Odeonsplatz nur 5 Minuten. Die Öffnungszeiten sind täglich von 10 Uhr bis 22 Uhr. Einmal im Monat kann im Rahmen der „Afterwork-Veranstaltung“ die Ausstellung bis 22 Uhr besichtigt werden. So am 17. Mai. Dazu gibt es coolen Sound von DJ Alkalino und eine Tanzperformance vom Gärtnerplatztheater.

Linktipp:
Was wurde aus den Supermodels der 90er?

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Veröffentlicht in Allgemein

Buchrezension: „Kriegsenkel“ von Sabine Bode

Die Erben der vergessenen Generation

In der letzten Zeit habe ich mal wieder ein paar interessante Bücher verschlungen. Dazu gehörte auch „Kriegsenkel“ von Sabine Bode. Ist vielleicht nicht so das Thema, was junge Familien interessiert. Ich beschäftige mich auch nicht so gerne mit der Vergangenheit bzw. dem 2. Weltkrieg. Irgendwie gibt es Wichtigeres in der Gegenwart, gerade mit Kind. Außerdem lebe ich zukunftsgewand. Die Vergangenheit kann man nicht ändern. Aber wie sie uns prägt, ist vielen gar nicht bewusst.

In einem Seminar, wo es darum ging, wie sehr uns die eigene Erziehung beeinflusst im Umgang mit den eigenen Kindern, ging es auch um die Vergangenheit der Eltern und Großeltern. Ich wurde Zeugin von Familienaufstellungen, wo die Großväter mit Kriegserfahrung innerhalb der Familien überwiegend psychisch und geistig gar nicht anwesend waren. Was hat das für einen Einfluss auf die Kinder und die Enkel? Solche Kriegstraumata können ihre Spuren bis in die übernächste Generation hinterlassen. Zu der übrnächsten Generation würde ich mich zählen, zu den Kriegsenkeln.
Meine Eltern wurden noch im Krieg geboren. Meine Mutter wuchs auf einem Bauernhof auf und bekam zum Glück wenig mit vom Krieg. Aber mein Vater wurde ausgebombt und hüllte sich in Schweigen. Außerdem verlor er seine Schwester als Kind im Krieg. Irgendwie wurde das immer verheimlicht in der Familie bzw. nicht thematisiert.

Das Leiden der Kriegsenkel

Jetzt habe ich das Buch Kriegsenkel: Die Erben der vergessenen Generation gelesen und kann mich in vielen der vorgestellten Kriegskindern wiederfinden. Als Kriegskinder bezeichnet die Autorin die Generation der zwischen 1960 und 1975 Geborenen. Ich kann mich selbst daran erinnern, wie wichtig es war, dass man den Teller aufgegessen hat als Kind. Lebensmittel waren immer wichtig, bloß nichts verkommen lassen. Und dann diese Sparsamkeit. Und sich selbst nichts gönnen.
Sabine Bode hat viele Kriegsenkel interviewt. Ich glaube, für alle interviewten Betroffenen gilt wohl, dass ihre Eltern sich nie offen der Vergangenheit und den erlebten Traumata stellen konnten. Damals gab es noch keine Traumatherapie und auch keine Psychotherapeuten, die sich mit so etwas auskannten oder jemals in Betracht zogen, dass Probleme ihre Ursache im 2. Weltkrieg haben könnten. Die Kriegskinder haben geschwiegen oder schweigen noch, falls sie noch leben.

Mir ist einiges klar geworden durch die Lektüre. Aber auf der anderen Seite bin ich von dem Buch auch enttäuscht. Sabine Bode reiht in ihrem Buch Interviews mit Kriegsenkeln auf. Ich hätte mir eher eine tiefergehende Analyse erhofft. Einzelne Schicksale werden vorgestellt. Es ist auch nicht wirklich nachweisbar, ob die Probleme der Kriegskinder in Bezug auf die Kriegsenkel immer im 2. Weltkrieg begründet sind.
Auf jeden Fall ist es schlimm, dass die Kriegskinder überwiegend ihre Erfahrungen und Traumata aus dem Zweiten Weltkrieg verschweigen. Mund halten und funktionieren. Alles verdrängen. Klar, der Opa mit der Nazi-Vergangenheit wollte sich sicherlich nicht outen. Und die Omas,  die von der Roten Armee vergewaltigt wurden, schweigen aus lauter Scham. Für die jüngere Generation wäre es von Vorteil, wenn die Kriegskinder sich öffnen würden. Falls sie noch leben.

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Veröffentlicht in Alltagsgeschichten, Leben mit Kindern

Schöne verregnete Ostern!

Der Osterhase für das baldige Vorschulkind

verregnte ostern
Der Osterhase war da!

Wie habt Ihr den Ostersonntag verbracht? Mein fünfjähriger Sohn glaubt noch an den Osterhasen. Heute morgen habe ich Ostereier und kleine Geschenke in der Wohnung und auf dem Balkon versteckt. Auf der grünen Wiese konnte man bei dem Regenwetter ja nichts verstecken.
Söhnchen freute sich am meisten über das neue Knetset von Play-Doh. Unsere alte Knete war nicht mehr zu gebrauchen. Dann gab es noch Vorschulbücher von Tiptoi. Sohni kommt ja im Sommer in die Vorschule und interessiert sich schon sehr für Zahlen: „Erste Zahlen“ von Tiptoi. Von Tiptoi haben wir einige Bücher. Ich finde sie praktisch mit dem Stift. Da braucht man nicht mehr ständig vorzulesen. Man lädt die passende Software auf den Stift, und die Kids klicken mit dem Stift auf Teile im Buch, die sie interessieren.

Knete
Schöne verregnete Ostern mit netten Geschenken vom Osterhasen

Bin ja froh, dass mein Sohn noch ein Jahr Zeit hat, bis er in die Schule kommt. Da wir in Bayern wohnen, ist der Leistungsdruck in der Schule schon etwas extremer. Mir graust ja jetzt schon davor. Bin ja selbst in Nordrhein-Westfalen aufgewachsen. Da war es nicht so schlimm. Und hinterher im Leben nach der Schule sieht es für alle jungen Leute gleich aus, ob sie nun in Bayern, Berlin oder Niedersachsen zur Schule gegangen sind. Ein Akademiker mit Abitur in Berlin bekommt auch in München einen Job. Die Bayern wollen oft besser sein als die anderen deutschen Bundesländer. Warum eigentlich? Das nervt, wenn man hier wohnt. Dieses „Mir sa mir“.
Naja, bin auch froh, dass ich noch nicht Mama eines Schulkindes bin. Ist dann ja fast so, als wenn man nochmal zur Schule gehen muss.

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Veröffentlicht in Ausflugstipps

Sealife im Münchner Olympiapark

Jede Menge Fische

Sealife im Münchner Olympiapark
Sealife im Münchner Olympiapark

Bereits im letzten Jahr war ich mit meinem Sohn im Sealife im Münchner Olympiapark. Da gerade wieder Ferienzeit ist und viele Touristen oder Familien aus Bayern in München unterwegs sind, möchte ich hier ein paar Infos zum Sealife geben. Da kann jeder selbst entscheiden, ob sich der Besuch lohnt.

Der Eintritt ist meiner Meinung nach unverschämt hoch. Selbst für einen Dreijährigen muss man über 10 Euro bezahlen. Erwachsene zahlen 16 Euro. Nur online gibt es billigere Tickets. Meine Erwartungen waren allein aufgrund der Eintrittspreise und dem Marketing von Sealife sehr hoch. Ich erwartete eine gigantische Unterwasserwelt. Was wir zu Gesicht bekamen, war nur enttäuschend. Es befinden sich nur kleine Fische in den Aquarien. Es kann ja sein, dass die Ausstellungen mal wechseln, aber bei uns war nicht viel Besonders zu sehen.
Da sind selbst die Aquarien im Münchner Zoo aufregender. Und der Eintritt im Tierpark Hellabrunn ist billiger, und Kinder unter vier Jahren kommen kostenlos hinein.
Nach einer Stunde waren mein Sohn und ich schon wieder raus aus der Sealife-Ausstellung. Ok, ein dreijähriger Junge interessiert sich noch nicht so wahnsinning für die Biologie von Fischen. Ich selbst fand die Ausstellung aber auch nicht berauschend. Es gab ein paar kleine Haie und eine größere Schildkröte, die über uns hinwegschwammen. Das waren die Highlights.
Im letzten Raum gab es noch eine Riesenkrabbe zu begutachten.

Ein Besuch im Sealife ist nur zu empfehlen, wenn man vorher die billigeren Tickets über die Website bucht. Damit vermeidet man die Wartezeiten vor dem Eingang. Gerade in den Ferien befindet sich eine Warteschlange vor dem Sealife.
Aber auch dann lohnt es sich meines Erachtens nicht wirklich. Ich habe persönlich schon imposantere Unterwasserwelten gesehen. Die Sealifes in anderen deutschen Städten sind ja vielleicht größer und imposanter.