Ein Blog mit Infos für Aktivitäten mit Kindern rund um München und Tipps für Alleinerziehende
Autor: Yolanda
Ich wohne in München, habe einen kleinen Sohn, arbeite seit Jahren in den Onlinemedien und blogge über das Leben mit Kindern und was mich sonst noch so bewegt.
Nur noch wenige Tage bis Weihnachten. Normalerweise sind Autobahnen und Züge jetzt voll mit Autos und Menschen, die ihre Lieben zu Weihnachten besuchen möchten. Und in den Geschäften und Weihnachtsmärkten tummeln sich die Leute in heimeliger Stimmung bei Glühwein und Stollen. Doch in diesem Jahr bleibt alles still. Leere auf den Plätzen in der Stadt, keine Weihnachtsmusik, kein lautes, fröhliches Kinderlachen. Stattdessen vermummte Gestalten in den Supermärkten und öffentlichen Verkehrsmitteln.
Quelle: Deutsche Post AG und MyPostcard.com
Corona geht um.
So etwas hätten wir uns alle vor einem Jahr nicht vorstellen können. Ein hoch ansteckendes Virus, welches in der ganzen Welt Menschen tötet oder schwer erkranken lässt. Wir dürfen fast keine Menschen mehr treffen, um das Virus nicht zu verbreiten. Abstand halten ist angesagt. Viele besuchen in diesem Jahr nicht ihre Familien, Eltern oder Großeltern zu Weihnachten aufgrund von Corona. Das ist traurig.
Um der sozialen Distanz entgegen zu wirken, haben die Geschäftspartner MyPostcard und die Deutsche Post AG nun die Kampagne #FürMichFürUns gestartet und verschenken 1 Million Postkarten gegen Corona. Die Aktion soll zum Durchhalten ermuntern und eine Alternative zum direkten oder digitalen Kontakt darstellen. Vor allem ältere Menschen freuen sich über eine Postkarte.
Wie funktioniert die Aktion „Postkarten gegen Corona“?
Ich habe an der Aktion „Postkarten gegen Corona“ bereits teilgenommen. Erst ladet Ihr die kostenlose MyPostcard-App aus dem App-Store auf Euer Handy oder Euren PC. Nach dem Öffnen der App geht Ihr im Designshop auf das Profil #FürMichFürUns. Hier hat man verschiedene Postkarten-Designs zur Auswahl. Ihr könnt ein eigenes Foto verwenden oder eines der vorgefertigten Motive nehmen. Zahlreiche unterschiedliche Motive und Ermutigungskarten stehen zur Auswahl, die extra für die Aktion entworfen wurden. Nach der Auswahl des Motivs geht es weiter zum Textfeld der Postkarte und ins Adressfeld. Das füllt Ihr einfach aus wie bei einer „echten“ Postkarte aus und dann wird es kostenfrei versandt. Auch über die Aktionsseite auf mypostcard.com könnt Ihr eine Postkarte auswählen und erstellen.
Die Kampagne umfasst ein Kontingent von insgesamt 1.000.000 Postkarten. Pro User dürfen 3 Postkarten versendet werden. Ich finde die Idee klasse!
Die Frankfurter Eventmanagerin Silke Siegel (48) erfüllte sich 2017 ihren Lebenstraum und reiste mit ihrer damals 4-jährigen Tochter in 100 Tagen um die Welt. Über ihre aufregende Reise als Alleinerziehende hat sie ein Buch geschrieben
„Wie ich mit meiner Tochter um die Welt reiste“ und ein Hörbuch veröffentlicht. 14 Länder bereiste sie, u.a. Hotspots wie
Dubai, Indien, Malaysia, Singapur, Thailand, Hawaii, Kalifornien und Las Vegas. In ihrem Buch gibt sie Tipps für Reisevorbereitungen und was man gesehen haben sollte. Außerdem macht Silke Siegel Alleinerziehenden und Familien Mut, ihren Traum von der Weltreise umzusetzen. Das Buch ist spannend zu lesen, und ich würde am liebsten sofort mit meinem Sohn den Rucksack packen und auf Weltreise gehen. Leider sitzen wir momentan im Lockdown zu Hause und können vom Reisen wirklich nur träumen. Hoffentlich ist es 2021 wieder möglich.
Wie bist Du auf die Idee gekommen, eine Weltreise zu machen?
Silke Siegel: Ich bin schon immer gerne gereist. Nun, das ist ja nichts Außergewöhnliches. Aber hätte mir jemand zum Jahreswechsel 2017 gesagt, dass ich in diesem Jahr eine Weltreise unternehmen würde, hätte ich ihn wahrscheinlich nur erstaunt angelächelt. Aber manchmal verläuft das Jahr nicht so wie geplant. Und so war es dann auch.
Im Sommer 2017 hatte ich mehrere berufliche Herausforderungen zu meistern und das hat mich dazu veranlasst, mich selbst zu reflektieren. Dabei kam der tiefe Wunsch an die Oberfläche, eine lange Reise zu unternehmen, durchzuatmen, mich selbst zu verwirklichen. Das wollte ich sowieso schon lange machen, habe es aber immer hintenangestellt. Und jetzt war genau der richtige Zeitpunkt gekommen, den Traum zu verwirklichen.
Aus einer fixen Idee wurde ein Plan und mit dem Finger über die Weltkarte entstand schnell eine schöne Reiseroute. Denn eins war klar: Ich fahre nicht alleine. Meine Tochter muss natürlich mit.
Ich bin alleinerziehend und glücklicherweise war meine Tochter damals noch im Kindergarten. Wer oder was sollte uns da noch aufhalten? Selbst mein Arbeitgeber war schnell überzeugt und innerhalb kürzester Zeit stand die Route fest und ich habe alles geplant. Von der ersten Idee bis zum Reisebeginn waren es nur vier Monate.
Hast Du Dir ganz gezielt Deine Reiseländer ausgewählt?
Oahu – Bild: Silke Siegel
Silke Siegel: Ja, die Reiseroute war nicht zufällig. Ich wollte schon immer nach Hawaii und es war klar: Das ist das Hauptziel. Da ich insgesamt 3,5 Monate für die Reise angesetzt hatte, stand fest, dass wir uns nicht hetzen müssen und dennoch genug sehen werden. Was mich an Hawaii immer abgeschreckt hat, war die lange Hin- und Rückreise. Und jetzt war alles in eine Weltumrundung eingebettet.
Die finale Reiseroute war von mehreren Komponenten geprägt. Ich habe schnell damit geliebäugelt, eine Strecke per Schiff zurückzulegen. Erstens, um viele verschiedene Länder zu sehen und zweitens, um den Komfort zu haben und drittens, langsam zu reisen. Eilig hatten wir es nicht. Mit dem Schiff Transasien sind wir von Dubai nach Bangkok gefahren und haben u.a. Halt in Indien, Malediven, Malaysia und Singapur gemacht.
Zudem hatte meine Mutter (damals 83 Jahre) Interesse bekundet, uns auf der Reise zu besuchen. Aus diesem Grund waren wir zusammen auf einer zweiwöchigen Thailand-Rundreise. Das war total schön, da wir sehr nette Mitreisende kennenlernten.
Mit dem Finger auf der Landkarte folgten die nächsten Stopps: Taiwan und Japan. Danach ging es für einen Monat nach Hawaii. Wir haben vier der sechs Inseln gesehen und lieben gelernt. Auf dem Rückweg sind wir über Kalifornien und Las Vegas nach 102 Tagen wieder in Frankfurt gelandet.
Hast Du Spielzeug für Deine Tochter mitgenommen oder hat sie unterwegs andere Kinder zum Spielen getroffen?
Silke Siegel: Ich hatte es meiner Tochter freigestellt, ob sie ein paar Spielsachen mitnehmen möchte. Das war nicht der Fall – und letztendlich auch gut so. Einzig und allein eine Puppe hat sie begleitet: Luzie. Unterwegs haben wir ein paar Spielsachen eingesammelt – aber größtenteils wieder verabschiedet. Erst am letzten Stopp in Las Vegas hat sie ein paar Geschenke bekommen, da sie einen Tag nach unserer Rückkehr Geburtstag hatte.
Mein Grundgedanke war: Es gibt auf der ganzen Welt etwas zum Spielen. Man muss nur die Augen offenhalten. Ob es schöne Steine, Muscheln oder andere Fundsachen sind, kleine Kinder haben viel Fantasie und finden immer etwas zum Spielen.
Vor allem auf der Schifffahrt und bei der Rundreise hatte sie deutschsprachige Spielkameraden und viel Spaß mit ihnen. Danach waren wir auf uns allein gestellt und der Kontakt beschränkte sich auf Begegnungen am Strand oder Spielplätzen. Es ist erstaunlich, wie Kinder trotz unterschiedlicher Sprache schön miteinander spielen können.
Gab es gefährliche Situationen für Dich mit Kind?
Las Vegas – Bild: Silke Siegel
Silke Siegel: Ich bin mit einem Urvertrauen auf die Reise gegangen, dass mir und meiner Tochter nichts passiert. Deshalb habe ich mir darüber keine Gedanken gemacht. Natürlich gibt es Momente, in denen Du dankbar bist, dass alles gut verlaufen ist. Ich möchte mich auf drei Situationen beschränken, die mir nachhaltig im Gedächtnis geblieben sind, die anderen habe ich verdrängt oder gar nicht als gefährlich wahrgenommen, denn es kann immer und überall etwas passieren, auch wenn man nicht auf Reisen ist:
Alkoholisierte Streuner In Hawaii waren wir zeitweise mit einem RV (Auto mit Schlafgelegenheit) unterwegs, um flexibler zu sein und mehr Abenteuerfeeling zu genießen. Manchmal sind wir nicht auf Campingplätze gefahren, sondern haben abends einfach da angehalten, wo es uns gefallen hat. Einmal standen wir in Maui auf einer Nebenstraße direkt an der Küste. Meine Tochter hat schon geschlafen und ich stand noch ein bisschen draußen und habe den Wellen zugeschaut. Dort hat mich ein junger Mann angesprochen. Er war stark alkoholisiert und auf der Suche nach einem Gespräch. Mir war das – wegen seinem Zustand – von Anfang an unangenehm. Ich war mir sicher, dass er nicht weiß, dass meine Tochter hinter mir im Auto liegt. Nach ein paar netten Floskeln habe ich mich dann direkt wieder ins Auto verkrochen und abgeriegelt. Für ihn war das Gespräch aber nicht beendet und er signalisierte mir durch das Fenster, dass er noch weiterreden möchte. Da habe ich natürlich die Luft angehalten. Zum Glück ist er dann friedlich abgezogen…
Kindlicher Leichtsinn Am berühmten Schild in Las Vegas reihen sich Menschenschlangen, um ein Foto zu machen. Wir mussten natürlich auch eins schießen und haben uns artig in die Reihe gestellt. Meiner Tochter war langweilig und sie ging ein bisschen auf Erkundungstour – natürlich nur in Sichtweite. Sie konnte es nicht lassen, durch das Geländer zur Straße zu blicken und schwups war ihr Kopf im Geländer steckengeblieben. Ich bekam einen Riesenschreck und sah vor meinen Augen schon eine Feuerwehrbrigade, die mit Schweißgeräten meine Tochter befreit. So schlimm war es zum Glück nicht. Mit meiner Hilfe war ihr Kopf wenige Sekunden später wieder frei und außer einem Riesenschreck hatte sie keine bleibenden Schäden zurückbehalten.
Goa – Bild: Silke Siegel
Gesundheitliche Probleme
Die für mich kritischste Situation war allerdings wieder auf Hawaii auf der Insel Big Island. Dort gibt es noch aktive Vulkane und wir erlebten dort einen schönen Tag im Nationalpark. Wir planten eine kurze Wanderung zu einem erkalteten Lavafeld. Deshalb stiegen wir aus dem Auto und stapften los, ohne etwas mitzunehmen. Der Weg war allerdings länger, steiler und beschwerlicher als erwartet und kurz bevor wir unten ankamen, merkte ich, dass ich in einem massiven Unterzucker gelaufen war. Ich bin Diabetikerin. Im Unterzucker wird mir schwindelig und ich könnte sogar im schlimmsten Fall in Ohnmacht fallen. Dennoch schaffte ich es bis nach unten, musste aber, benommen wie ich war, erstmal eine Pause machen. Zum Glück – und da waren wirklich nicht viele Leute unterwegs – kam uns ein freundliches Paar entgegen, die ich fragen konnte, ob sie etwas Zuckerhaltiges dabei hatten. Die zwei waren klasse, denn nach zwei Schokoriegeln und einem Apfel war ich wieder fit. Hätte ich die beiden nicht getroffen, wären die Folgen unvorstellbar gewesen. So war ich aber schnell wieder auf den Beinen und konnte kurz darauf den Aufstieg zurück zum Auto antreten. Das war natürlich meine Dummheit, mich in so eine kritische Situation zu bringen und ja, ich weiß es natürlich besser. Aber manchmal sind die Dinge halt so, wie sie sind.
Wie teuer ist so eine Weltreise?
Silke Siegel: Nach vielen Berufsjahren konnte ich mir den Luxus erlauben, eine 102 tägige Weltreise zu machen. Ich hatte nicht explizit dafür gespart, aber als die Gelegenheit da war, war mir klar, dass wir schon kostenbewusst, aber nicht spartanisch reisen werden. Das Teuerste an der Reise waren die Unterkünfte und die Verpflegung. Der Transport, also Flüge, Züge, Auto oder Schiff machten nicht den Löwenanteil aus. Für mich und meine Tochter gab ich rund 20.000 Euro aus – und ich würde es jederzeit wieder tun.
Vielen Dank für das Gespräch!
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Die Hochzeit ist ein Lebensereignis, das viele Menschen mit Romantik, Liebe, Aufbruch und Vertrautheit verbinden. Allerdings folgt nicht allzu selten auf die Hochzeit die Scheidung. Letztlich sind beide Ereignisse ein Rechtsakt, der Belastungen mit sich bringen kann, den man aber ebenso zu seinem Vorteil gestalten kann. Deshalb soll es im Folgenden darum gehen, wie Ehegatten, auch in ihrer Funktion als alleinerziehende Eltern, den Scheidungsprozess bestmöglich meistern.
Zunächst bietet es sich an, einen Blick auf die statistische Größe der Thematik zu werfen. 2019 haben sich 416 300 Ehepaare sich die ewige Treue geschworen. Im gleichen Jahr wurden wiederum 149 010 Ehen durch die Familiengerichte geschieden. Das bedeutet, dass sich eine große Zahl von Menschen in Deutschland, nämlich fast 300 000 Frauen und Männer, in einem Scheidungsprozess wiedergefunden haben.
Quelle: Statistisches Bundesamt
Ebenso interessant ist zu sehen, wie sich die Scheidungsrate in den letzten zehn Jahren rückläufig entwickelt hat. Die Grafik zeigt die Summe der ehedauerspezifischen Scheidungsziffern, die sich als geschiedene Ehen eines Eheschließungsjahrgangs je 1000 geschlossene Ehen, mit anderen Worten: die Scheidungsrate. 2018 haben sich von 1000 Ehepaaren 318,5 scheiden lassen. Die Aussage, dass in Deutschland jede zweite Ehe, also 50% in die Brüche gingen, stimmt somit nicht.
Wann lassen sich Ehepaare scheiden?
Anhand der Auswertungen des Statistischen Bundesamtes lässt sich sogar sagen, wann Ehegatten durchschnittlich von ihrer Ehescheidung betroffen sind.
Quelle: Statistisches Bundesamt
Das durchschnittliche Alter, in dem sich Ehegatten mit einer Scheidung konfrontiert sahen, betrug im Jahr 2019 bei Frauen 44,4, bei Männern 46,6. Die meisten Ehegatten lassen sich also dann scheiden, wenn sie, gemessen an der Lebenserwartung in Deutschland, ziemlich genau ihre zweite Lebenshälfte erreicht haben. Die Scheidung stellt daher eine wichtige Zäsur und einen Neuanfang für viele Menschen dar.
Quelle: Statistisches Bundesamt
Im Zeitpunkt der Scheidung haben Ehegatten im Jahre 2019 durchschnittlich 14,8 Jahre in ihrer Ehe verbracht. Eine Zeit, in der vieles zusammenwachsen konnte, das sich mit der Scheidung trennen muss. Allein deshalb haben viele Ehegatten ein Interesse daran, den Scheidungsprozess an sich so angenehm wie möglich zu gestalten und negativen Auswirkungen der Scheidungsfolgen möglichst zu minimieren. Das gilt insbesondere dann, wenn aus der Ehe Kinder hervorgegangen sind.
Darauf sollten Ehegatten bei ihrer Scheidung achten
Nach durchschnittlich circa 15 Jahren Ehe ist eine Trennung ohne Frage schwer zu verdauen. Allerdings hat jeder Ehegatte noch ungefähr die Hälfte des Lebens vor sich. Daher kann jeder Ehegatte mit dem Scheidungsverfahren dafür sorgen, die Weichen für den Neustart zu stellen.
Im Scheidungsverfahren: Geld & Zeit sparen
Das juristische Scheidungsverfahren vor dem Familiengericht dauert in den meisten Fällen ungefähr ein Jahr. Wenn es ganz schnellt geht, kann die Scheidung auch in einem halben Jahr über die Bühne gehen – das ist allerdings der Ausnahmefall. Angesichts des langwierigen Verfahrens stellt sich die Frage, welche Maßnahmen die Scheidung beschleunigen. Hier können Ehegatten bei der Kommunikation mit ihrem Rechtsanwalt anfangen. So können Ehegatten den Scheidungsantrag online ausfüllen und dem Rechtsanwalt über dessen Webseite oder online zukommen lassen. Werden alle weiteren Fragen übers Telefon geklärt, vergeht kaum Zeit, bis das Gericht mit der Arbeit beginnen kann. Die Beratungsqualität soll dadurch nicht leiden, im Gegenteil: Wenn bei Ehegatten kurzfristig Fragen aufkommen, sei es zum Versorgungsausgleich oder zum Sorgerecht für die Kinder, kann der Anwalt mit nur einem Anruf direkt gefragt werden, ohne einen Termin vereinbaren zu müssen. Dieses durch moderne Kommunikationsmittel beschleunigte Verfahren firmiert seither als „Online Scheidung“. Wie schnell das Gericht die Unterlagen sichtet und einen mündlichen Verhandlungstermin anberaumt, können dann allerdings weder Anwalt noch Ehegatten beeinflussen.
Streitereien bei der Scheidung – Bild: pixabay.com
Des Weiteren können Ehegatten Geld sparen, indem sie den Weg der einvernehmlichen Scheidung wählen. Einvernehmlich bedeutet, dass sich die Ehegatten über den Ablauf des Trennungsjahres, den Unterhalt, die Auseinandersetzung des Vermögens und des Hausrats, die Aufteilung der Ehewohnung und das Sorge- und Umgangsrecht einig sind. Für die Regelung dieser Punkte sei folgender Tipp angemerkt: Die Erfahrung zeigt, dass einvernehmliche Scheidungen dann reibungslos ablaufen, wenn die Ehegatten ihre Vereinbarungen schriftlich festhalten. Dann kann nämlich der andere Teil im Nachhinein nicht mehr behaupten, er habe der Vereinbarung nicht zugestimmt, wenn er seine Unterschrift unter der Regelung prangert. Neben der Vermeidung von Streit bietet die einvernehmliche Scheidung den Vorteil, dass nur ein Anwalt beauftragt werden muss. Dies spart 50 % der normal anfallenden Anwaltskosten. Hinzu kommt, dass der Gegenstandswert des Scheidungsverfahrens wegen der Einfachheit des Verfahrens durch das Gericht um 30% reduziert werden kann, wodurch die Scheidungskosten insgesamt um circa 15 % fallen können.
Ehegatten in finanzieller Not können im Scheidungsverfahren, wie bei anderen Gerichtsprozessen auch, Verfahrenskostenhilfe beantragen, indem sie das Formular über die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse ausfüllen. Sobald dieses Formular durch den Rechtsanwalt bei Gericht eingeht, werden die Scheidungskosten ganz oder zum Teil vom Staat getragen. Gerade alleinerziehende Eltern sollten sorgfältig prüfen, ob ihnen die Last der Scheidungskosten von der Solidargemeinschaft ganz oder zum Teil abgenommen werden. Voraussetzung hierfür ist, dass ein Ehegatte über ein geringes Einkommen verfügt, finanziell stark belastet oder hoch verschuldet ist. Ob diese Voraussetzungen in Ihrem Fall vorliegen, muss jedoch stets im individuellen Fall durch Ihren Anwalt geprüft werden.
Glücklich geschieden – Bild: pixabay.com
Das Sorgerecht für eheliche Kinder
Sind aus der Ehe Kinder hervorgegangen, bleibt nach der Scheidung meist ein Elternteil als alleinerziehend zurück. Diese herausfordernde Situation trifft in den meisten Fällen die Mütter der Kinder. Normalerweise haben beide Elternteile das gemeinschaftliche Recht, für die Person und die das Vermögen ihrer Kinder Sorge zu tragen. Vor Gericht kann ein Elternteil aber auch das alleinige Sorgerecht beantragen. Diesem Antrag gibt das Gericht statt, wenn der andere Elternteil zustimmt. Bei Widerspruch muss der beantragende Elternteil darlegen, dass die Übertragung des alleinigen Sorgerechts dem Kindeswohl am besten entspricht. Das alleinige Sorgerecht bietet für den sorgetragenden Elternteil den Vorteil, dass er nicht nur in täglichen, sondern auch in einmaligen Angelegenheiten des Kindes (z.B. die Entscheidung darüber, welche weiterführende Schule das Kind besucht) rechtssicher entscheiden kann.
Allerdings kann der andere Elternteil das gemeinsame Sorgerecht gemäß §1626a Absatz 2 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) erneut beantragen. Diesem Antrag gibt das Familiengericht statt, wenn der andere Elternteil keine Gründe vorträgt, die dem gemeinsame Sorgerecht entgegenstehen könnten und solche Gründe auch nicht ersichtlich sind.
Fazit: Scheidungen können einfach & günstig sein
Traurig und schmerzhaft sind Scheidungen für die Betroffenen nahezu immer. Das juristische Scheidungsverfahren kann von den Betroffenen allerdings so gestaltet werden, dass es einfach und günstig(er) von statten geht. Damit das Resultat der Scheidung ebenso gut wird, ist eine flexible Rechtsberatung von Vorteil, die Mandanten in jeder Situation und insbesondere in den Verhandlungen über die Scheidungsfolgen mit dem Ehegatten zur Seite steht.
Über den Autor
Christian Kieppe ist Rechtsanwalt in Münster und betreut seit gut einem Vierteljahrhundert Mandanten auf dem Gebiet des Familienrechts.
Der Artikel stellt keine Rechtsberatung dar und kann diese im individuellen Fall auch nicht ersetzen.
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Jetzt kommt Weihnachten wieder in großen Schritten auf uns zu und wir freuen uns auf süße Naschereien. Nächsten Sonntag ist schon Nikolaus. Habt Ihr schon dafür eingekauft? Ich liebe ja auch Schokolade. Wenn sie nicht so dick machen würde und nicht schlecht für die Zähne wär, könnte ich mich da den ganzen Tag durchfuttern.
Wenn Ihr ein besonderes Geschenk in Form von schöner Schokolade aus Fairtrade-Kakao sucht, seid Ihr im Onlineshop von chocri.de richtig. Hier gibt es handgemachte Schokolade, die wirklich sehr gut schmeckt, viel besser als die Schokolade aus dem Supermarkt.
Schoki mit internationalem Touch finden Fernwehgeplagte in der Rubrik „Süßes aus aller Welt.“ Italienische Trüffel aus Piemont wecken die Erinnerung an den letzten Italienurlaub. „Kurkuma Zimt“-Tee-Schokolade lässt uns vom Backpackertrip durch Indien träumen.
Das besondere Geschenk: selbstdesignte Schokolade
Das Tolle an dem Onlineshop ist, dass Ihr Eure eigene Schokolade entwerfen könnt. Ob sie rechteckig, herz- oder sternförmig ist, mit Zartbitter- oder Vollmilchgeschmack trumpft. Schokoladensorten können gemischt werden. Eine individuelle Verpackung lässt das Herz des oder der Beschenkten höher schlagen. Ein köstlicher Spruch zum Mitessen rundet das Ganze ab wie auf einer Torte. Da traut man sich fast nicht, in die Schokolade reinzubeißen. 😉 Daneben bietet der Onlineshop Grußkarten und Gutscheine zum Selbstausdrucken an.
Ich habe mir einige der süßen Naschereien bestellt: den Adventskalender mit veganer Schokolade, zehn Mini-Schokoladentafeln, ein paar Weihnachtsmänner und das ultimative Kirschfeuerwerk – Schokolade mit Kirschen. Die Schokoladentafeln hab ich schon aufgefuttert. Es gibt da neue, originelle Geschmacksrichtungen aus Weißer, Zartbitter- und Vollmilchschokolade mit gebrannten Mandeln bestückt, aromatischem Orangenpfeffer oder exotischem Kokos. Gaumenschmaus pur! Vom Geschmack her überzeugen die Produkte. Leider ist der Preis etwas hochwertig, so dass ich diese Schokolade nur zu besonderen Anlässen kaufen werde.
Wie die meisten Mütter habe auch ich keine Zeit, ins Fitness-Studio zu gehen oder täglich um die Häuser zu joggen. Also fing ich an, etwas zu suchen, was mir den Sport im Wohnzimmer ermöglicht. Ich bin dabei auf pur-life gestossen. Pur-life bietet online Kurse wie Pilates, Rücken-, Beckenbodentraining oder Stretching an. Es gibt sogar Schwangerschaftskurse. Ihr könnt Euch live zu den Kursen zuschalten oder sie aufzeichnen. Es gibt einen Trainer wie in einem echten Kurs.
Wie in einem richtigen Fitness-Studio kann man hier erst angeben, wie alt man ist und was man mit dem Training erreichen möchte. Also, ob Ihr abnehmen, fit werden wollt oder Muskeln aufbauen möchtet. Dann werden die passenden Kurse ausgesucht.
Beim Trainieren zu Hause muss man auch den inneren Schweinehund überwinden wie beim Gang ins Fitness-Studio. Aber gerade im Winter ist diese Art des Sportelns doch angenehmer. Man muss abends nicht mehr hinaus in die Kälte. Einfach sich einloggen am Computer und los geht`s. Kein Stress mit Pünktlichkeit oder Styling.
Zu Hause sieht Dich niemand
Für Frauen oder Männer, die ein wenig zu viel auf den Rippen haben, ist dieses Training von zu Hause angenehm. Manche trauen sich ja wegen ihrer Figur nicht ins Fitness-Studio. Wenn Ihr alleine von zu Hause trainiert, interessiert es niemanden, ob Ihr eine alte Jogginghose anhabt oder die Haare fettig sind.
Gerade für junge Mütter ist diese Art von Sport ideal. Das Baby schläft, und man kann mal schnell was für seine flachen Bauchmuskeln tun. Auch für Menschen, die in Schichtdienst arbeiten, eignet sich das purlife-Programm ideal.
Der einzige Nachteil an dieser Trainingsart ist, dass man mit dem Trainer nicht direkt in Kontakt treten kann, und der Trainer auch die eigene Trainingsart nicht korrigieren kann.
Mir hat diese Art, Sport zu treiben, gut gefallen. Ich kann es jederzeit zu Hause auf meinem Wohnzimmerteppich machen. Egal, was ich anhabe. Man sollte sich nur disziplinieren können.
Die Amis sind endlich den Trump los, die Welt atmet auf und amerikanische Traditionen wie Halloween oder Black Friday können wieder gut gelaunt gefeiert werden.
Zum Schwarzen Freitag am 27. November 2020 erhaltet Ihr in ganz Deutschland in den Geschäften und in den Onlineshops Rabatte. Zeit zum Shoppen haben jetzt viele genug durch den Lockdown light, Homeoffice oder vielleicht auch Quarantäne. Damit die Zeit zu Hause irgendwie rumgeht, könnt Ihr schonmal online Weihnachtsgeschenke einkaufen und die Black-Friday-Schnäppchen nutzen. Aber ist wirklich alles billiger? Im Radio habe ich gehört, dass die Händler kurz vor dem Schwarzen Freitag die Preise eh erhöhen und dann auf den neuen Preis Rabatt erheben, also eine Schein-Ermäßigung.
Überzeugt Euch selbst. Die Zeitschrift Focus hat eine Übersicht über die besten Angebote erstellt. Bei Amazon laufen bereits seit dem 26. Oktober bis zum 19. November die frühen Black Friday Angebote.
Der Black Friday findet immer einen Tag nach dem amerikanischen Erntedankfest Thanksgiving statt. In den USA ist der Schwarze Freitag ein Riesen-Event. Millionen Amerikaner stürmen in die Geschäfte, als wenn es danach nichts mehr geben würde. Der Schwarze Freitag ist seit Jahren der umsatzstärkste Tag des Jahres für den amerikanischen Einzelhandel.
In Deutschland gibt es den Schwarzen Freitag seit 2006. Apple holte die Black Friday Rabatte aus den USA nach Deutschland. Der deutsche Schwarze Freitag findet überwiegend online statt. Rabatte gibt es da in allen Bereichen, von Technik über Kleidung bis zu Spielzeug. Amazon hat beispielsweise einiges im Angebot.
Der Name des Shoppingdays geht nicht auf den New Yorker Börsencrash von 1929 zurück, wie so viele vermuten. In den 1960er Jahren tauchte der Begriff in den USA erstmals wieder auf und beschrieb die Menschenmassen in den Strassen nach Thanksgiving.
Vor Jahren habe ich bei einer Bekannten das Buch „Warum unsere Kinder Tyrannen werden“ gesehen. Es war im Jahre 2008 ein Bestseller. Da hatte ich noch kein Kind und hab es mir von daher nicht gekauft. Jetzt habe ich ein Kind und die Lektüre über tyrannische Kinder gibt es nun als Taschenbuch im Goldmann-Verlag. Der Kinder- und Jugendpsychiater Michael Winterhoff hat das Buch geschrieben. Er hat eine völlig andere Sicht auf Erziehung und Kindheit, als es dem Zeitgeist entspricht. Das gefällt mir. Jesper Juul und co. schwafeln immer dasselbe.
Normale Entwicklung der kindlichen Psyche
Heutzutage gibt es auffallend immer mehr „schwierige“ Kinder, wo sich Erzieher in Kindergarten und Schule mittlerweile hilflos fühlen. Diesem Phänomen geht Winterhoff in seinem Buch auf die Spur. Er kritisiert die partnerschaftliche Beziehung zum Kind, weil Kinder damit überfordert seien. Gerade Alleinerziehende betrachten ihr Kind oft als Partnerersatz. Eltern möchten von ihrem Kind geliebt werden und scheuen deswegen harte Auseinandersetzungen, Regeln und Verbote. Nach Winterhoffs Ansicht benötigen Kinder klare Regeln, an denen sie sich orientieren können. Nur dann sei eine normale Entwicklung der kindlichen Psyche möglich. Der Psychiater zeigt an Beispielen auf, was passiert, wenn Kinder falsch erzogen werden. Sie entwickeln sich in eine ungünstige Richtung. Und bei Kindern im Grundschulalter kann man dann nicht mehr auf den „Restart“-Knopf drücken und die Erziehungsfehler wieder gut machen, denn die Psyche ist bereits programmiert. Es gibt von Natur aus keine „schwierigen“ Kinder, sondern sie werden durch die Erziehung dazu gemacht. So die Meinung des Autors.
Winterhoff unterscheidet zwischen drei Beziehungsstörungen:
– Partnerschaftlichkeit mit dem Kind, was das Kind überfordert
– Projektion: Eltern begeben sich unter das Kind
– Symbiose: die Eltern-Psyche verschmilzt mit der Kinder-Psyche
Im Kapitel über Projektion finde ich den Absatz interessant zum Thema „Das Kind ist dafür da, dass ich geliebt werden kann.“ Das ist z.B. der Fall, wenn der Lehrer sich über das Verhalten des Kindes beschwert und die Mutter versucht immer, das Kind zu verteidigen oder findet das Verhalten des Kindes völlig in Ordnung.. Z.B. wenn das Kind agressiv ist und andere Kinder haut und die Mutter hält das für die notwendige Selbtverteidigung ihres Kindes.
Mein Kind – der Superstar
Habe selbt mal einen Fall auf dem Spielplatz erlebt. Mehrere Kinder haben zusammen im Sand gespielt. Und ein Kind haut einem anderen mit der Schaufel auf den Kopf. Die Mütter der anderen Kinder sind böse auf das Kind und sagen:“Lass das.“ Die Mutter von dem hauenden Kind sitzt noch ruhig auf der Park und unterhält sich, kommt erst später dazu und sagt zu den anderen sich beschwerenden Müttern:“ Aber er wollte doch nur mitspielen.“ Sie sagt ihrem Kind nicht, dass es kein anderes Kind mit der Schaufel schlagen soll. Das Kind empfindet sein Verhalten also gar nicht als Unrecht. Die Mutter sagt dem Kind nicht, dass es sich entschuldigen soll. Die anderen Kinder wollen wegen der „Schaufelattacke“ nicht mehr mit dem Kind spielen. Es wird also durch sein Verhalten ausgegrenzt ud weiß nicht, warum.
Ein Phänomen sind ja auch Eltern, die nicht akzeptieren wollen, dass ihre Kinder eben nicht so gut sind in der Schule. Sie rennen dann zum Lehrer und beschweren sich über schlechte Noten. Die Schuld wird immer woanders gesucht, aber nie bei dem eigenen Kind für sein Verhalten. Schlechte Noten sind immer die Lehrer in Schuld etc.
Mir ist vieles deutlich geworden beim Lesen dieser Lektüre. Ich kann das Buch empfehlen.
Der durchaus umstrittene Winterhoff hat noch zwei weitere Bücher zu dem Thema geschrieben:
Leben eine kinderlose Frau und eine Mutter in zwei verschiedenen Welten? Ich finde schon, dass es einen Unterschied macht. Ich bin selber spät Mutter geworden und weiß noch, wie es war, Singlefrau ohne Kind zu sein. Mit einem Kind lebt frau in einer völlig anderen Gefühlswelt. Das hätte ich mir vor meinem Sohn gar nicht vorstellen können. Als kinderlose Frau kümmert man sich in erster Linie um seine eigenen Bedürfnisse. Alles kreist um das eigene Ego. Handelt es sich um eine gutverdienende Akademikerin, möchte sie ihre Freizeit in guten Restaurants verbringen, in Designerboutiquen einkaufen und in Luxushotels Urlaub machen. Irgendwo muss man ja hin mit dem Geld. Von diesen Frauen wird dann z.B. eine alleinerziehende Frau bemitleidet. “Die Arme, die hat ja gar kein Geld. Die kann sich nichts leisten.”
Nur happy mit Kind?
Kinderlos und karrieregeil?
Für kinderlose Frauen ist die Arbeit oft alles. Es wird sich stundenlang über den Job unterhalten. Weil nur der Beruf Selbstbestätigung und Anerkennung bringt.Bei Singlefrauen über 40 kommt noch das Thema Krankheiten dazu. Es wird gejammert über schlimme Schmerzen beim Zahnarzt oder über Rückenprobleme. Ich glaube, dass man als Mutter weniger wehleidig ist und mehr aushält. Das hat die Natur so eingerichtet. Als Mutter kümmert man sich in erster Linie um das Wohl des Kindes und nicht um sein eigenes Wohl. Mir tut es gut, wenn sich nicht mehr alles nur um meine eigenes Ego dreht. Man kann auch zu viel um sich selbst kreisen.
Manche kinderlose Frauen mögen auch neidisch sein auf Frauen mit Kind. Ich möchte es nicht allen unterstellen. Es gibt auch genug Frauen, die glücklich sind ohne Kind.
Was ich mir wünsche, ist mehr Akzeptanz und Toleranz unter Müttern und Nicht-Müttern. Oft behacken sich beide Gruppen. Ich hatte schon den Vorfall, dass eine Frau neben mir sagte:”Ich hasse Kinder.” Ich hatte meinen Sohn zum Glück nicht dabei. Hätte sich diese Frau diese Bemerkung nicht verkneifen können? Und warum hasst sie Kinder?
Als Mutter bin ich ab und zu neidisch auf die Reisen der Singlefrauen. Aber ich kann damit leben. Als langweilig empfinde ich Gespräche, wecher Nagellack von welcher Firma denn nun der Beste ist oder wo man seine BH’s kaufen sollte. Das Materielle ist mir als Mutter nicht mehr so wichtig.
Findet Ihr es auch so lustig, wie kleine Kinder verstecken spielen? Mein Sohn wählt meist dasselbe Versteck mehrmals hintereinander in der Wohnung aus. Das ist in der Regel unter der Bettdecke. Sehr schwer. ;-). Ich tue dann immer so, als wenn ich ihn überall in der Wohnung suchen und nicht finden würde. Sohnemann macht das einen Heidenspaß. Und finde ihn dann doch zum Schluss. Er findet das total witzig. Das kann sich ewig wiederholen. Ich lasse dabei immer mein Schauspieltalent zur Wirkung kommen. 😉 Oder der Nachwuchs versteckt sich gut sichtbar hinter dem Vorhang.
Als er drei Jahre alt war, hat er vorher schon sein geplantes Versteck mitgeteilt. Bei ganz kleinen Kindern von 1 bis 2 Jahren funktioniert Verstecken noch einfacher. Sie halten sich die Hände vor die Augen. Weil sie niemanden mehr sehen, glauben sie, dass sie auch nicht mehr gesehen werden können. Niedlich anzuschauen.
Ab wann sind Kinder in der Entwicklung so weit, sich „richtig“ verstecken zu können?
1- bis 2-jährige Kinder sind nicht dumm, sondern sie haben eine andere Vorstellung von Sehen und Gesehenwerden als Erwachsene. Aber ab wann entspricht die Vorstellung von Sehen und Gesehenwerden dem der Erwachsenen?
Ich habe dazu mal den Kinderdoc-Blogger gefragt: „Da wird es keinen allgemein gültigen Meilenstein geben, da es zuviele Faktoren gibt, die das bestimmen (Geduld, Mut, Einschätzen, dass man nicht mehr sichtbar ist usw.) Ich schätze mal, 4-5 Jährige können das erst zufriedenstellend.“
Hmmmm, mein Sohn ist jetzt vier Jahre alt. Seine Verstecke werden immer besser. Aber so richtig raffiniert sind sie noch nicht. Manchmal findet er mich auch nicht, wenn ich mich verstecke. Also, so richtig zufrieden stellt mich die Antwort vom Kinderdoc nicht.
Auf dem Babyportal sparbaby.de finde ich eine etwas zufriedenstellendere Antwort:
„Bis zu einem Alter von etwa sieben Jahren sind die meisten Kinder noch nicht in der Lage, eine andere Perspektive einzunehmen als ihre eigene. Manche Versteck-Spiel-Profis schließen deshalb einfach nur ihre Augen, weil sie denken, dass sie so von niemandem gesehen werden.“ Das trifft wohl auch eher auf meinen Sohn zu.
„In freundlicher Zusammenarbeit mit Shop Apotheke“
Gesund durch Schwangerschaft und das erste Jahr
Das Baby kommt bald…. Copyright: pixabay.com
Wenn sich ein Baby ankündigt stehen viele neue Themen an wie gesunde Schwangerschaft, wohin zur Geburt, Wochenbett, erste Zähnchen, Bauchweh u.v.m. Viele werdende Eltern wissen da gar nicht, wo ihnen der Kopf steht.
Erste Tipps gibt die Frauenärztin. Dann sollte sich die Schwangere schnell eine Hebamme suchen, was auch immer schwieriger wird. Es gibt nicht mehr so viele freiberufliche Hebammen. Am besten nach dem positiven Schwangerschaftstest schon mit der Suche beginnen! Dann stehen die Vorsorgeuntersuchungen an und evtl. die Pränataldiagnostik. Wo soll die Geburt stattfinden? Im Krankenhaus, Geburtshaus oder zu Hause? Und am Ende der Schwangerschaft geht der Großeinkauf spätestens fürs Baby los wie Kinderwagen, Kinderbett, Babybadewanne usw. Da ist man schnell mal über 1000 Euro los.
Stoffwindeln oder Pampers fürs Baby?
Familie und Freunde geben unterschiedliche Tipps zur Babypflege. Die einen schwören auf Stoffwindeln und langes Stillen, die anderen empfehlen schonmal die Anmeldung für den Krippenplatz. Da schwirrt schnell der Kopf. Viele werdende Eltern versuchen dann, sich im Internet schlau zu machen.
Welche Pflegeprodukte sind wichtig und welche nicht? Einen Überblick gibt da die Shop-Apotheke. In der Kategorie Baby und Familie findet sich eine große Auswahl an Babypflegeprodukten, an Mitteln für Schwangerschaft und Stillzeit, Babynahrung sowie Baby- und Kindergesundheit. Produkte werden aufgelistet wie Femibion für die Schwangerschaft, Calendula Babycreme oder Weleda Nasenöl. Bekannte Marken sind dabei. Alles kann man leicht im Onlineshop bestellen und sich nach Hause liefern lassen.
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