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Ach, wie schee ist’s im Beerencafé

Erdbeeren, Brombeeren, Himbeeren

Eingang zum Beerencafé Johanneskirchen
Eingang zum Beerencafé Johanneskirchen

So, nun waren wir auch mal in einem der drei Beerencafés, die sich rund um München auf den Erdbeerfeldern angesiedelt haben. Von Ende April bis Mitte September haben die Beerencafés in Lochhausen, Feldmoching und Johanneskirchen geöffnet. Wir waren in Johanneskirchen, liegt östlich von München. Erst landeten wir auf dem normalen Erdbeerpflückfeld. Da war ich schon enttäuscht und dachte:“ Wo sind denn nun das tolle Café und die Bobbycars?“ Aber schnell nach dem Weg gefragt und zwei Straßenkurven weiter hatten wir es dann gefunden.
Der Parkplatz war am Sonntag schon proppenvoll.
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Veröffentlicht in Literatur

Rezension: Tafiti und der Honigfrechdachs

Entdecke die Abenteuer von Erdmännchen Tafiti

Für Eltern, die ein Kind im Grundschulalter haben, stelle ich hier ein Buch vor aus dem Loewe-Verlag. Es ist in großer Druckschrift verfasst für Kinder ab 6 Jahren, zum Vorlesen oder schon zum Selbstlesen.

Die Geschichte handelt von den Erdmännchen Pinsel und Tafiti, denen der Frühstückshonig ausgeht. Tafiti weiß, dass es neuen Honig im Bienenstock gibt. Aber die Bienen wollen ihren Honig natürlich nicht rausrücken. Was sollen die Erdmännchen denn jetzt machen? Ihnen fällt da der freche Dachs Melle ein. Zum Helfen lässt sich dieser überreden, will aber den meisten Honig für sich einsacken. Aber der Bienenstock in dem alten, hohlen Baumstamm hat seine Tücken. Dachs Melle rutscht herein und bleibt drin stecken. Oh weh, wie kommt er wieder raus? Die Tiere versuchen gemeinsam, ihn herauszubekommen. Dann kommt sogar der Löwe angeschlichen, gibt vor, den Dachs retten zu wollen, aber eigentlich möchte er ihn verspeisen. Die Bienen verjagen den Löwen gekonnt. Aber Dachs Melle steckt immer noch fest. Da watschelt eine Heerschar von Termiten herbei. Sie knabbern ein Loch in den Baumstamm und befreien den Dachs.
Die Quintessenz der Geschichte ist, dass man zusammen mehr erreicht als alleine.

Farbig illustriert ist das Buch durchgehend von Julia Ginsbach. Die Zeichnungen sind sehr niedlich und passen super zu der Geschichte.
Es gibt übrigens noch mehr Geschichten vom Erdmännchen Tafiti. „Tafiti und der Honigfrechdachs“ von Julia Boehme ist bereits Band 7 und 2016 erschienen.

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Familienfreundliche Badeseen

Planschen im Münchner Umland

Ihr sucht familienfreundliche Badeseen rund um München? Hier habe ich ein paar gute Tipps, von mir selbst getestet. Ab und zu scheint ja doch mal die Sonne in Bayern und lädt zum Baden ein.
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Warum Fußball in Deutschland so beliebt ist

Die EM hat angefangen, und auch als nicht-Fan kommt man in Deutschland nicht drum herum. Fußball ist überall, und gerade in Zeiten wie der EM oder einer Weltmeisterschaft entkommt man dem Wahnsinn nicht. Dabei habe ich selber erst gerade angefangen, Fußball zu schauen. Mein Sohn, der jetzt 4 ist, hat ebenso begonnen sich dafür zu interessieren. Er sammelt Sammelkärtchen und wir sehen uns zusammen die Spiele der EURO 2016 an. Im Beitrag, auf den der Link oben verweist, habe ich mich gefragt, ob das überhaupt das Richtige für meinen Sohn ist. Sollte ich ihn denn wirklich zum Fußballfan erziehen? Gibt es nicht schon genug Fußballfans? Besonders in München?

In München bin ich, wie alle anderen Einwohner der Stadt auch, die Fans am Wochenende in der U- und S-Bahn schon gewöhnt. Auch die Fußball Live Übertragungen in den Gaststätten, die den Bürgersteig mit zahlreichen Tischen und Stühlen in Beschlag nehmen, sind nicht Neues. Früher ging mir das laute und dominante Dasein der Fans immer wahnsinnig auf die Nerven. Heute schau ich von Zeit zu Zeit selber Fußball und traue mich deshalb nicht mehr, mich aufzuregen. Es scheint, als würde man dem Fußball nicht entkommen können. Kommt wirklich jeder in Deutschland irgendwie mit Fußball in Kontakt? Gibt es noch irgendeinen Ort im Land, der vom Fußball unberührt geblieben ist?

Ich ziehe Google zu Rate und Wikipedia sagt mir, dass „sechseinhalb Millionen Menschen (über acht Prozent der Bevölkerung) Mitglied in einem der über 27.000 Fußballvereine“ sind. Ich lese weiter und entdecke, dass der Sport 1873 von den Britischen Inseln nach Deutschland kam. Dass der Fußball in Großbritannien stark ausgeprägt ist, wusste ich. Nur nicht, dass er sich dort zuerst verbreitet hatte.

Zunächst breitete sich der Sport vor allem in Berlin, Hamburg und Karlsruhe aus. Die erste deutsche Meisterschaft fand 1903 statt und wurde vom VfB Leipzig gewonnen.

Soweit reicht mein Interesse. Aber die Frage habe ich trotzdem noch nicht geklärt: Warum ist der Fußball in Deutschland derartig beliebt, dass man an keiner Ecke an ihm vorbeikommt? Vom Zeitungsladen und den Gaststätten am Abend bis zum Tratsch mit den Nachbarn und natürlich der U- und S-Bahn – überall verfolgt einen der Fußball. Warum ist das so?

Warum nicht Tennis oder Golf? Obwohl Tennis in Deutschland auch sehr beliebt ist, denke ich, dass Mannschaftssport schon etwas anderes an sich hat. Die Menschen – auch in anderen Ländern, in denen andere Sportarten beliebt sind – mögen es gerne Teams (vor allem Männerteams) dabei zuzusehen, wie sie einem Ball hinterherjagen und versuchen zu gewinnen. Vielleicht weil Teamgeist eine wichtige Rolle spielt. So fühlen sich die Fans vielleicht dazugehörig. Auch ist Fußball einfach zu verstehen, jedenfalls die wichtigsten Regeln. So kann also jeder mitfiebern, egal wieviel Ahnung er vom Sport hat. Die Energie der anderen Fans reißt einen quasi mit. Daher sehe sogar ich mir nun auch die EM an. Mich hat es, als jemand der überhaupt nicht viel vom Fußball verstanden hat, unbewusst so bewegt, dass ich jetzt mit meinem Sohn zusammen bei den Spielen mitfiebere. Der Fußball ist eben ansteckend.

Im Großen und Ganzen denke ich, dass es die Energie ist, die im Fußball steckt. Der Teamgeist und die Freude der Fans ist einfach ansteckend. Bei Turnieren wie der EM oder der WM hat man auch ein gemeinsames Ziel und daher entsteht ein Zusammenhalt. Ich jedenfalls, freue mich schon sehr auf das nächste Spiel.

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Ab ins Münchner Kindermuseum!

 Wechselnde Mitmach-Ausstellungen für Kinder

Schon lange wollte ich mit meinem 4-jährigen Sohn ins Münchner Kindermuseum im Hauptbahnhof. Am letzten Sonntag haben wir es nun endlich geschafft. War auch kein Problem bei dem Dauerregen. Bisher hatte mich aber immer die Location des Museum von einem Besuch abgehalten. Es ist im Hauptbahnhof. Und da muss man erst durch wuselige Menschenmengen hindurch.
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Bild im Kinderreisepass aktualisieren

Bist Du das da auf dem Bild?

Bald geht sie los, die Reisezeit. Wer ins Ausland fährt, muss da an einiges denken: Reisekrankenversicherung für die ganze Familie, aktuellen Personalausweis oder Reisepass und einen aktuellen Kinderreisepass.

Kinderreisepass aktualisieren für die Passkontrolle
Kinderreisepass aktualisieren für die Passkontrolle

Bis 2007 konnte ein Kind noch in den Pass der Eltern mit eingetragen werden. Solche Einträge sind seit 2012 ungültig. Seit dem 26.6.2012 benötigen Kinder ab Geburt in Europa ein eigenes Reisedokument.
Mein Sohn wurde im Januar 2012 geboren, und er bekam seinen ersten Reisepass mit 6 Monaten, weil wir da nach Österreich, Ungarn und Mallorca fuhren. Aber auf dem Foto sieht er natürlich anders aus als jetzt.

Jedenfalls muss ein Lichtbild im Kinderreisepass rechtzeitig aktualisiert werden. Denn ist das Kind auf dem Foto nicht mehr eindeutig identifizierbar, ist der Pass ungültig. Das teilte die Bundespolizei in Potsdam mit.
Als Alternativen für den Kinderreisepass gelten ein elektronischer Reisepass (mit Chip – bei Kindern unter sechs Jahren werden keine Fingerabdrücke erfasst) oder ein Personalausweis.

Was mache ich jetzt? Mein Sohn ist jetzt vier Jahre alt. Benötige ich jetzt ein neues Passbild für ihn? Mit sechs Monaten hatte er natürlich noch keine Haare auf dem Kopf.

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Die Bundespolizei rät, das Lichtbild im Kinderreisepass aktuell zu halten, sonst könne es beim Grenzübertritt zu Problemen kommen. Das Aussehen eines Kindes ändert sich ja schnell. Bei der zuständigen Behörde können das Passbild und die Angaben zur Größe und Augenfarbe jederzeit geändert werden. Aber dafür muss man das Kind mitnehmen zur Behörde.
Ein Kinderreisepass ist sechs Jahre lang gültig. Er kann dann noch einmal verlängert werden, aber maximal bis zum 12. Lebensjahr. Das kommt ja genau hin.
Der Kinderreisepass ist komplett maschinenlesbar. Das ist für die Einreise in die USA z.B. erforderlich.

Mit Sohnemann war ich im Mai in Italien. Da wurden wir an der Grenze nicht kontrolliert. Bei Flugreisen sind die Kontrollen sicher strenger.
Eine Aktualisierung des Passbildes ist ja keine Verlängerung des Passes. Falls ich eine Fernreise mit meinem Sohn machen sollte,würde ich das Bild noch aktualisieren. Aber das habe ich momentan nicht vor. Im August geht es in die Toskana. Da werden wir es wohl mit dem Babyfoto im Reisepass hinschaffen.

 

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Europameisterschaft 2016

Seid Ihr Fussballmuffel oder begeistert dabei?

Fussball-Europameisterschaft 2016
Fussball-Europameisterschaft 2016

Seid Ihr Fussballmuffel oder zieht Euch die Europameisterschaft 2016 in den Bann? Ich glaube, ich bin dieses Jahr zum ersten Mal begeistert dabei. Mein Sohn ist mittlerweile 4 Jahre alt. Ich habe ihm von der EM erzählt. Bei REWE habe ich ihm das offizielle DFB-Samelalbum gekauft, und er sammelt jetzt fleißig die Kärtchen. Und wir schauen zusammen Fußball.
Aber da frage ich mich schon: Möchte ich eigentlich, dass mein Sohn ein Fußballfan wird? Hmmmm, eigentlich nicht so. Fördere ich jetzt das Falsche mit diesen Sammelkarten? Ich sehe jetzt schon die nächsten Jahre vor mir, wo jedes Wochenende die Sportsendungen im TV laufen und Sohnemann davorhängt…Das wäre nicht so mein Traum. Und wir wohnen auch noch in München, wo der FC Bayern das Größte ist (nur nicht für mich).
Nun ja, we will see.

Heute abend hat Deutschland gegen Polen gespielt, und es gab ein 0:0. Enttäuschend. Jetzt bin ich mal auf das nächste Spiel gegen Nordirland gespannt. Das werden „wir“ ja wohl gewinnen. 😉
Mark Forster bei AmazonWer für die  EM 2016 Musik zum Einheizen braucht, für den gibt es von Mark Forster den offiziellen ZDF-EM-Song „Wir sind groß“. Forster ist bekannt für seine Popmusik im Stil von Andreas Bouranis „Auf uns“, das 2014 beim WM-Titelgewinn der Deutschen Fussballmannschaft der Siegessong schlechthin wurde.
Wenn Ihr den Liedtext schonmal zum Mitsingen auswendiglernen wollt, hier ist ein Auszug:
„Wir fliegen weg denn wir leben hoch / Gewinnen alles und gehn K.O. / Wir brechen auf lass die Leinen los /Die Welt ist klein und wir sind groß/…/Und für uns bleibt das so Für immer jung und zeitlos Wir fliegen weg denn wir leben hoch Die Welt ist klein und wir sind groß.“

Von Mark Forster gibt es nicht nur den neuen WM-Song, sondern gleich ein ganzes, neues Album. Forsters dritter Longplayer „„TAPE“ ist seit dem 3. Juni auf dem Markt.

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Das wahre Leben von Alleinerziehenden

Christine Finke redet in ihrem Buch Tacheles

Das Buch für und über Alleinerziehende von Christine Finke ist schon seit ein paar Wochen auf dem Markt. Ich habe es mir gleich gekauft. „Allein, alleiner, alleinerziehend – Wie die Gesellschaft uns verrät und unsere Kinder im Stich lässt“ ist der Titel des Buches. Das Buch hat stark autobiographische Züge. Die Autorin berichtet von ihrer eigenen Trennung und die Reaktion der Umwelt darauf. Dumme Sprüche stehen da an der Tagesordnung und schiefe Blicke, so nach dem Motto: „Bist Du ja selbst in Schuld.“ Alleinerziehende haben einen schlechten Ruf. Ich persönlich mag dieses Wort „alleinerziehend“ schon gar nicht. Sie gelten als arm, oft auch asozial und die armen Kinder leiden unter der schlechten Erziehung und dem fehlenden Vater. Das ist das Image.

Christine Finke schreibt über die Zeit nach ihrer Trennung und stellt Umgangsregelungen mit dem Vater vor. Manche Papas haben ihre Kids jedes zweite Wochenende, andere haben das Wechselmodell, und manche Väter machen sich für immer aus dem Staub.
Finke setzt sich mit ihrem Buch für die Belange von Singlemums ein. Sie plädiert für bessere finanzielle und berufliche Unterstützung. Sie selbst hat drei Kinder. Ich habe eins. Mit drei Kindern alleinerziehend sein finde ich schon sehr anstrengend. Mir reicht da ein Kind.
Altersarmut ist bei Singlemums eine große Gefahr. Sie können meist nicht Vollzeit arbeiten. Da kommt nicht viel Rente bei raus. Interessiert den Staat auch nicht. Im Gegenteil. Unser Saat benahcteiligt die Alleinerziehenden. Finke fordert da in ihrem Buch einen deutlich höheren Entlastungsbeitrag, Abschaffung des Ehegattensplittings und u.a. Ausgleich bei Rentenpunkten. Das kann ich nur unterstreichen.

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Singlemums sind ständig vom Burn-out bedroht. Alles müssen sie allein wuppen von morgens bis abends. Kids in den Kiga oder in die Schule bringen, zur Arbeit, einkaufen etc. In den „normalen“ Familien hilft der Vater mit. Man selbst hat keine Zeit mehr für sich. Finke spricht da wahre Worte. Und das Umfeld sieht meist nicht, wenn Alleinerziehende mal Hilfe brauchen.
Finke beschreibt, wie ihre Kids mit der Trennung umgehen. Alle sind mal krank oder psychisch angeschlagen. Ich hab beim Lesen oft gedacht: „Oh Gott, bin ich froh, dass ich nur ein Kind habe.“
Ansonsten spricht mir die Autorin aus der Seele.
Verheiratete Frauen jammern oft, sie seien auch alleinerziehend, weil der Mann beruflich so eingespannt sei. Ja, aber der Unterschied zu echten Singlemums ist wohl der Kontostand. Man zieht zu zweit am Strang, regelt Auto, haus, Finanzen zusammen. Ich weiß, dass da immer jemand ist. Mit Ehemann kann man sich mehr Urlaub leisten, ein größeres Auto etc.
Urlaub ist für Singlemums mit Kids oft stressiger als der Alltag. Kein Kindergarten, keine Schule. 24 Stunden alleine die Kids bespaßen. Da kann ich Christine Finke nur zustimmen. Und wie sie selbst schreibt, stehen nicht immer Großeltern oder Freunde zur Verfügung, die da helfen. Außenstehende haben für Singlemums immer die „besten“ Tipps.
Krank werden darf man schon gar nicht. Ist mir zum Glück noch nicht passiert.

Buch von Christine Finke
„Allein, alleiner, alleinerziehend“

Im Kapitel 10 geht es um Mutter-Kind-Kuren. Ich hab auch eine gemacht und fand sie ganz okay. Man darf eben nicht zu viel erwarten. Finke findet eine Haushaltshilfe besser. Ich hätte da lieber für zwei Abende in der Woche einen kostenlosen Babysitter, um mal auszugehen und Hobbys auszuleben.

Finke schreibt, dass sie gar keinen Kontakt zu anderen Alleinerziehenden hat. Den hab ich schon und finde ich auch wichtig. Insgesamt finde ich das Buch „Allein, alleiner, alleinerziehend“ sehr interessant und lesenswert. Aber einige Absätze finde ich doch etwas wehleidig. In der Großstadt gibt es schon Angebote für Alleinerziehende. Finke wohnt in einer kleineren Stadt. Man muss mit seinen Kids nicht ganz alleine in den Urlaub fahren. Es gibt Gruppenreisen für Singlemums. Es gibt Treffen, es gibt den VAMV – Verein für alleinerziehende Väter und Mütter. Die Kirche bietet auch Treffen an. Vielleicht nicht auf dem Land.
Am Wochenende kann man sich mit anderen Singlemums und deren Kids treffen. Es gibt in Großstädten sogar Wochenendseminare für Singlemums mit Kinderbetreuung. Vor 50 Jahren war es sicherlich schwerer, Singlemum zu sein. Da konnte man wohl froh sein, wenn die Großeltern geholfen haben.
Das Thema deer Partnersuche spricht Christine Finke auch an. Tja, wie lange bleiben Singlemums alleine? Ich persönlich habe den Eindruck, dass viele für immer alleine bleiben. Sie suchen nicht. Ist auch nicht einfach, denn der Neue muss die Kids auch akzeptieren. Viel Zeit mit dem Partner alleine ist nicht da. Ist einfacher, wenn die Kids größer sind.
Wenn ein Elternabend ansteht, ist das für Paare kein Problem. Einer geht, der andere passt auf die Kids auf. Singlemums müssen sich da wieder einen Babysitter suchen. Und wann geht frau selbst mal zum Arzt oder zum Friseur? Wann bleibt Zeit für eigene Kontakte und Hobbies? Einen Babysitter können sich viele Singlemums auch nicht leisten. Und nicht alle haben eine tolle, nette Familie um die Ecke wohnen. Das sehen Außenstehende oft nicht.

Christine Finke hat mit ihrem Buch die Probleme von Singlemums auf den Kopf getroffen. Für alle Alleinerziehenden ist dies eine empfehlenswerte Lektüre, aber auch für Erzieher und Lehrer, die mit Singlemums zu tun haben.

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Besuch im Paläontologischen Museum

Bayerische Staatssammlung für Paläontologie und Geologie

Paläontologisches Museum
Paläontologisches Museum

Der vergangene Sonntag begann mal wieder mit Dauerregen. Das ideale Wetter, um mal einem Museum den Besuch abzustatten. Wir hatten schon lange vor, mal ins Paläontologische Museum in München zu gehen. Denn dort sind Dinosaurier zu sehen, und die liebt mein Sohn sehr.
Leider hat das Museum nur sehr begrenzte Öffnungszeiten. Von montags bis donnerstags sind die Türen von 8 bis 16 Uhr geöffnet. Etwas kurz, wenn man arbeitet, und die Kinder in Kita und Schule sind. Freitags sind die Öffnungszeiten nur von 8 bis 14 Uhr.
An den Wochenenden und Feiertagen hat das Museum in der Regel geschlossen. Ausgerechnet dann, wenn alle mal Zeit haben. Nur am ersten Sonntag im Monat ist von 10 bis 16 Ur geöffnet. Dann gibt es auch Führungen von Wissenschaftlern um 11.30 Uhr und um 14.30 Uhr.
Wir haben also auf den passenden, ersten Sonntag im Monat gewartet. Und der war nun endlich gekommen.
Der Eintritt ist übrigens frei.

Das Museum widmet sich der Entwicklungsgeschichte der Erde und des Lebens und zeigt Fossilien von Tieren und Pflanzen aus allen Epochen der Erdgeschichte. Zu den Highlights im Museum gehören die großen Dinosaurierskelette im Eingangsbereich. Dazu gehören Fischsaurier mit Embryonen, Riesenflugsaurier und der Pflasterzahnsaurier. Sohnemann war hellauf begeistert. Er kennt die meisten Dinos mit Namen. Im Mittelpunkt des Lichthofs steht das Skelett des Mühldorfer Urelefanten. Im ersten Stock geht es weiter mit der Evolution des Menschen. Die Ausstellungen im zweiten Stock zeigen alle Erdzeitalter und wichtige Evolutionsschritte, z.B. den Urvogel des Archaeopteryx. Außerdem wird die bayerische Tierwelt vor 15 Millionen Jahren präsentiert.

Als Fossil des Monats wird jeden Monat ein anderes interessantes Fossil aus der Sammlung vorgestellt. Dazu gibt es ein Faltblatt mit Informationen.

Als wir gestern da waren, wurden noch einige alte Kurzfilme über Dinosaurier gezeigt. Es waren auch viele Familien da.

 

Adresse Paläontologisches Museum

Richard-Wagner-Straße 10
80333 München
Tel.: 089/2180 6630

E-mail: pal.museum@lrz.uni-muenchen.de

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Südtirol – Du bist so cool – Teil 3

Urlaub in Südtirol
Teil 3: Kneipp-Kur und Rentnershopping

Ja, mein Bericht über den Trip nach Südtirol nimmt kein Ende. Hier kommt nun Teil 3.

Cooles Südtirol
Mit Sohn im Swimmingpool

Nach der anstrengenden Wanderung durch die Gilfenklamm legten wir erstmal zwei Tage Pause am hoteleigenen Swimmingpool ein. Das Wetter spielte zum Glück mit. Das Wasser des Outdoorpools war aber wirklich sehr kalt. Vielleicht 16 Grad? Sohnemann wollte unbedingt hinein. Ich präparierte ihn mit seinen Schwimmflügeln. Dann sollte ich aber zuerst einsteigen ins kühle Nass. Ohne den starken Willen meines Sohnes nach einem Bad wäre ich nie in das eisige Wasser eingetaucht. Es war tieriiiiisch kalt. Ich erinnerte mich an die Atemübungen aus dem Geburtsvorbereitungskurs und atmete bei jedem weiteren Schritt die Schwimmbadleiter hinunter kräftig und lange aus. Das half wirklich. Schließlich war ich bis zur Taille im Wasser im Stehen. Mehr musste wirklich nicht sein. Sohnemann hebte ich direkt ins Wasser. Er quickte und kreischte vor Vergnügen mit seinen 4 Jahren und störte sich absolut nicht an der eisigen Temperatur. Dann ging es mehrmals rein und raus. Ich musste leider immer mit. Kam mir vor wie auf einer Kneipp-Kur. Hat vielleicht etwas meine Fettzellen zusammengezogen. (Hoho)

Spezialitäten aus Südtirol
Spezialitäten aus Südtirol

Nach einem relaxten Tag am Pool gab es abends ein Lagerfeuer wie zu alten Pfadfinderzeiten mit Gesang zur Gitarre. Jeder konnte seine Würstchen selbst überm Lagerfeuer grillen. Montags besuchten wir den Markt in Brixen. Alle hofften auf ein nettes Schnäppchen. Ich war enttäuscht von dem Markt. Es gab überwiegend Kleidung, Taschen, Gürtel und Schuhen. Die Wanderkleidung sah noch ganz gut aus. Aber Blusen, Hosen und T-Shirts wirkten wie eine Mode von vor 30 Jahren. Eine Handtasche mit Glitzersteinchen brauche ich auch nicht. Die Preise der italienischen Schuhe waren keine Schnäppchen, aber ich ergatterte dennoch blaue Segelschuhe. Nach meinem kurzen Wochenmarktbesuch stiefelte ich lieber in die süße Innenstadt von Brixen und konnte dort meine Shoppingsucht befriedigen.

Südtirol – da fühl ich mich wohl – Teil 1

Südtirol: Brixen und die Gilfenklamm – Teil 2