Veröffentlicht in Leben mit Kindern

Vom Krippen- zum Kindergartenkind

Abschied von der Kleinkindphase

Kinderkrippe| morguefile.com
Kinderkrippe| morguefile.com

Seit vier Wochen ist mein dreijähriger Sohn nun im Kindergarten. Davor war er fast drei Jahre lang in der Krippe. Mit neun Monaten ist er in die Krippe gekommen. Ja, ein bisschen früh, aber ich war froh, dass ich überhaupt einen Platz bekommen hatte. Die Eingewöhnung in der Krippe klappte ohne Probleme. Mein Kleiner weinte nie, wenn ich ihn morgens dort abgab. Das beruhigte mich sehr.  Es ging ihm dort auch gut, und er hatte eine schöne Zeit dort. Ich hatte nie den Eindruck, dass ihm dieser frühe Besuch einer Einrichtung schaden würde. Er war glücklich dort und auch nicht den ganzen Tag dort. Es tat seiner Entwicklung gut.
Ich muss auch sagen, dass wir Glück hatten mit der Krippe. Sie ist recht neu, und die Erzieherinnen dort geben sich Mühe und gehen einfühlsam mit den Kindern um. Es gibt sicherlich Krippen, die eher schädlich sind für Kinder. Das steht und fällt mit den Erzieherin. Private Krippen sind da nicht immer besser.
Traurig schaute ich dem Ende der Krippenzeit meines Sohnes entgegen. Alles war ja so vertraut dort. Für mich und für mein Kind. Zum Schluss langweilte sich mein Sohn doch zunehmend und hatte keine große Lust mehr dort hinzugehen.

Mit dem Übergang zum Kindergarten habe ich das Gefühl, dass sich auch mein Sohn verändert hat. Irgendwie habe ich jetzt ein komplett anderes Kind. In der Krippe sind in jeder Gruppe 12 Kinder mit zwei Erzieherinnen. Im Kindergarten sind in einer Gruppe 25 Kinder mit drei Erzieherinnen. Das ist das Doppelte! Ich war anfangs bei der Eingewöhnung im Kindergarten dabei und fand die Gruppe auch viel zu groß. Es ist laut. Die Erzieher haben keine Zeit mehr, sich mit den Kindern einzeln und persönlich zu beschäftigen. Die Kids sind mehr sich selbst überlassen.
Ich bin doch froh, dass mein Sohn vorher schon in der Krippe war und sich an diesen Gruppenalltag gewöhnt hatte. Wie schwer muss der Anfang im Kindergarten für ein Kind sein, dass vorher nur zu Hause war!
Tipps für Ausflüge mit Kind


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Und ich flieg, flieg…

Alte Flieger in der Flugwerft Schleißheim

Cockpit Flugwerft Schleißheim
Cockpit Flugwerft Schleißheim

Hier habe ich noch einen Ausflugstipp für Schlechtwettertage. Besonders Jungen, aber auch Mädchen, begeistern sich für Flugzeuge.
Die Flugwerft Schleißheim in Oberschleißheim gehört zum Deutschen Museum in München.
In der Nähe des Schlosses Oberschleißheim befindet sich das Flugzeugmuseum in einer historischen Werfthalle und Kommandantur. Zwischen 1912 und 1919 wurden der Flugplatz und die historische Bauten für die Königlich-Bayerischen Fliegertruppen errichtet. Parken kann man direkt am Museum.

Wir kamen erst um 16 Uhr an der Flugwerft an und dachten schon, es klappe nicht mehr mit einem Besuch. Denn um 17 Uhr schließt das Museum. Aber die netten Damen an der Kasse teilten uns mit, dass man eine Stunde vor Schließung nur noch die Hälfte vom Eintrittspreis zahlen muss. Das wären 3 Euro gewesen. Und dann fügten sie noch hinzu, dass man ab 16.15 Uhr kostenlos in die Ausstellung darf. So lange haben wir dann natürlich gewartet und uns die Zeit im Museumsshop vertrieben. Da bekam Sohnemann natürlich ein kleines Spielzeugflugzeug. Dort kommen Technikfreaks voll auf ihre Kosten.

Flugwerft Schleißheim - Der Fliegende Zirkus
Flugwerft Schleißheim – Der Fliegende Zirkus

Und dann ab in die Ausstellung. Rund 60 Flugzeuge und Hubschrauber sowie zahlreiche Hängegleiter, Flugmotoren und Flugsimulatoren sind hier zu bestaunen. Kinder können hier in ein echtes Cockpit steigen und sich wie ein Pilot fühlen. Auf einem Tretfahrrad können sie einen Propeller antreiben oder Fesselflugmodelle fliegen lassen. Den Pilotenschein gibt’s für Kinder im Fliegenden Zirkus. Für ältere Kinder gibt es Flugmodellbaukurse und spezielle Kinderführungen in der Flugwerft.

Es gibt jede Menge zu sehen, und wir gehen auf jeden Fall nochmal hin und dann scon morgens, um mehr Zeit zu haben für alles. Sohnemann ist ja auch erst 3 Jahre alt und wird in den kommenden Jahren sicherlich noch mehr in die Welt der Technik eintauchen wollen. Ist anzunehmen. Obwohl es natürlich auch ein Klischee ist, dass sich alle Jungs für Autos, Flugzeuge und Technik interessieren. Aber bis jetzt hat sich Sohnemann ohne meinen Einfluss für Autos und Flugzeuge interessiert.

Das große Buch der Flugzeugtypen: zivil – militärisch – weltweit



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Minis, BMW’s und Motorräder

Besuch in der BMW Welt

BMW Welt
BMW Welt

Was stellt man mit einem Sohn an, wenn es am Wochenende regnet? Ja, alle Jungen interessieren sich für fahrbare Untersätze, also ab in die BMW Welt in München. Parken kann man im BMW-Welt-eigenen Parkhaus. Billig ist das Parken dort leider nicht. Mindestens 1,50 Euro pro Stunde muss man berappen. Für Abholer ist das Parken dagegen kostenlos.

Mit dem Aufzug geht es dann aber direkt vom Parkhaus in die kostenlose BMW-Welt mit der Fahrzeugausstellung. BMW’s und Minis lassen sich dort bewundern. In einige Autos darf man auch selber einsteigen. Mein dreijähriger Sohn schwang sich begeistert fast hinter jedes Mini-Steuerrad und verschwand dahinter. Zum Glück steckte nirgends ein Zündschlüssel.

Mini in der BMW Welt
Mini in der BMW Welt

Im BMW Welt Lifestyle & Accessory Shop gibt es alles, was das Herz des Autoliebhabers höher schlägen lässt. Jede Menge Sammlerautos hinter Glasvitrinen, Cappies, Pullover und Jacken mit dem BMW-Logo drauf und Designer-Laufräder für über 200 Euro. Kleine Spielautos für Kinder sind auch dabei. Meinem Sohn gefiel der gelbe Mini am Besten. Der lässt sich auch aufziehen.

Das nächste Mal gehen wir noch ins BMW Museum. Dazu hatten wir diesmal keine Zeit mehr. Der Eintritt ins BMW Museum liegt schon bei 10 Euro, wenn man alles sehen möchte.

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Glückliche Tiere besuchen

Das Gut Aiderbichl in Iffeldorf

Gut Aiderbichl in Iffeldorf
Gut Aiderbichl in Iffeldorf

Wem daran liegt, dass es Tieren gut geht, sollte mal einen Tagesausflug auf das Gut Aiderbichl nach Iffeldorf machen. Dort leben Tiere, die gequält wurden oder jahrelang im Zirkus arbeiten mussten. Auf Gut Aiderbichl haben die Tiere ein neues, glückliches Zuhause gefunden. Hier dürfen sie in Frieden ihren Lebensabend verbringen. Viele Geschichten dieser Tiere haben mich sehr gerührt. Obwohl ich nicht die fanatische Tierschützerin bin.
Klar, der Landwirt sieht in einem Tier etwas Anderes als jemand, der sich ein Haustier wünscht. Ein Tier, das Fleisch produzieren soll, darf zu Lebzeiten nicht zu viel Kosten verursachen. Tja, der Bauer muss ja auch von was leben. Also liegt es an der Agrarpolitik. Und deswegen haben die Tiere zu leiden.
Auch wenn wir Menschen gerne Fleisch essen, sollten die Tiere respektvoll behandelt werden. Es sind Lebewesen. Tiere haben auch Gefühle. Ich kann nicht verstehen, wie es Menschen egal sein kann, wenn sie Tiere bewusst leiden lassen.
Es gibt auf der anderen Seite Länder, in denen es Menschen schon sehr schlecht geht. Wenn es den Menschen schlecht geht, geht es den Tieren noch schlechter. Was ist dann in solchen armen Ländern wichtiger? Dass es den Menschen besser geht oder den Tieren? Wer tut Euch mehr leid? Traurige, hungernde Kinder oder traurige, hungernde Hunde? Schwieriger Vergleich. Ja.

Kamel Franziska auf Gut Aiderbichl
Kamel Franziska auf Gut Aiderbichl

Eigentlich wollte ich hier in meinem Artikel nur über unseren netten Besuch auf dem Gutshof berichten….aber man darf nicht vergessen,warum diese Tiere dort sind und wievielen Tieren nicht geholfen werden kann. Wieviele Tiere landen auf dem Schlachthof, nur weil sie keinen Nutzen mehr darstellen für den Menschen. Darf ein Tier nicht um seiner selbst willen leben? Alte Tiere haben anscheinend kein Recht mehr zu leben. Kranke und behinderte Tiere sollen gleich weg. In Griechenland werden z.B. alte Esel nach einem langen Leben als Packesel einfach an einen Baum festgebunden und müssen dort qualvoll verhungern und verdursten. Viele dieser Esel wurden noch gerettet und leben nun in Iffeldorf.
Katzen und Hunde leben dort. Kühe und Pferde. Und dicke, fette, glückliche Schweine, die mir sehr gut gefallen haben. Die Tiere auf Gut Aiderbichl wirkten ganz anders auf mich als Tiere auf einem „normalen“ Bauernhof. Selbst die Tiere auf einem Biobauernhof sahen nicht so lebendig aus. Die Tiere in Iffeldorf hatten eine richtige Persönlichkeit. Sie durften einfach sein ohne Nutzen. Die Schweine wirkten sehr intelligent und schauten uns direkt in die Augen. Ich bin weiß Gott keine sentimentale Tiernärrin, aber die Tiere dort reagierten wirklich auf Kommunikation, mehr als ein Haustier oder eine normale Ziege.
Es ist auf der anderen Seite nicht möglich, jedem Tier so ein glückliches Dasein zu ermöglichen, aber ein halb so glückliches Dasein.



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Das Münchner Museum Mensch und Natur

Café im Museum Mensch und Natur
Café im Museum Mensch und Natur

Von Dinosauriern, Urtieren und Insekten

Nun ist mein Sohn 3 1/2 Jahre alt, und jetzt können wir mal mit den Museumsbesuchen anfangen. Heute waren im Museum Mensch und Natur. Das Museum befindet sich in einem Nebentrakt des Schlosses Nymphenburg in München. Der Eintrittspreis liegt bei günstigen 3, 50 Euro. Kinder und Jugendliche haben bis 18 Jahren freien Eintritt.

Die Besucher sehen, wie die Erde entstand und welches Leben zunächst stattfand. Es gibt viele Schaukästen dazu und nachgebildete Tiere. Meinem Sohn hat es sehr gut gefallen.

Es gibt Dauer- und Sonderausstellungen. Zu den Dauerausstellungen gehören u.a. „Unruhiger Planet Erde“, „Bunte Welt der Minerale“ oder „Nerven und Gehirn.“

Das Highlight des Museums ist der Bereich der spielerischen Naturkunde im ersten Stock. Die Besucher lieben es. Mein Sohn und ich fanden es auch toll. Als Mutter oder Vater lernt man auch noch was dazu oder fühlt sich an den Biologieunterricht aus der Schule erinnert.
Die Museumsbesucher sitzen vor einem Pult und beantworten per Knopfdruck Fragen zum Brutverhalten von Tieren oder zu den schnellsten Kurzstreckenläufern der Welt.

Jetzt im Jahre 2015 kann das Museum Mensch und Natur auf 25-jähriges Bestehen zurückblicken. Dies wird vom
15. Juli bis 8. November 2015 gefeiert. Die Geschichte des Museums wird anhand von 25 Stationen dargestellt.
Führungen werden angeboten, auch für Familien.

Ich war heute das erst Mal seit 2012 wieder in diesem Museum, und es hat sich einiges geändert. In den Ausstellungsräumen wurde viel renoviert. Die größte Veränderung hat das Café erfahren. Es war vor der Modernisierung eine uncharmante Kantine mit Plastikstühlen. Es ist jetzt nicht wieder zu erkennen. Sehr gemütlich und modern. Für die Kinder gibt es sogar eine Spielküche von Ikea. Das Café heißt nun CaféBar Limulus. Es ist absolut nicht mehr mit seinem vorherigen Zustand zu vergleichen. Ein Café muss gemütlich sein, wenn man sich da länger drin aufhalten soll. Und das ist hier nun der Fall.

Ich werde sicherlich bald mal wieder kommen ins Museum Mensch und Natur. Meinem Sohn haben die Dinosauerier so gut gefallen….

Märchenwald im Isartal

Jede Menge Fische: Sealife





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Oops! Die Arche ist weg…

Ooops! Doe Arche ist weg... | morguefile.com
Ooops! Die Arche ist weg… | morguefile.com

Ein neuer witziger Kinderfilm kommt am 30. Juli in die Kinos. „Oops! Die Arche ist weg…“ ist ein Animationsfilm in 3D. Die kleinen Tierkinder Leah und Finny verpassen die Arche, die alle Tiere vor der Sintflut retten soll. Der Film erzählt die Geschichte von all den abenteuerlichen Versuchen von Leah und Finny, doch noch die Arche zu erreichen. Auf der Arche bemerken Papa Dave und Mama Kate, dass die Kinder nicht an Bord sind und versuchen mit allen Mitteln, die Arche zur Rückfahrt zu bewegen. Die Kinder treffen unterwegs viele andere Tiere wie Vögel, die sie fressen möchten und eine dicke, behäbige Schnecke, von der sie aus einer Höhle gerettet werden. Als Zuschauer zittert man die ganze Zeit mit, ob die Tierkinder es überhaupt auf die Arche schaffen. Das Wasser steigt, und Gefahren lauern überall. Leah und Finny glauben, die Schnecke sei ertrunken. Doch später taucht sie wieder auf, aber auch die bösen, hungrigen Vögel. Vor einem traurigen Ende braucht niemand Angst zu haben. So viel sei gesagt.
Süß sind die Tiere entworfen. Man möchte sie regelrecht knuddeln. Die Nestrier Finny und sein Papa Dave haben elefantenähnliche Riesennasen und lange bunte Ohren, die so schön hin- und herwackeln. Das Grymp-Mädchen Leah und seine Mama Kate sind katzenähnlich gestaltet. Die deutsche Stimme von Nestrier-Papa Dave wird von  Christian Ulmen gesprochen.

Durch die 3D-Brille hat man das Gefühl, ganz nah beim Geschehen dabei zu sein. Die Szenen wechseln sehr schnell. Von daher ist der Film nicht so toll für Kinder unter 6 Jahren geeignet. Es sind auch einige Aktionen im Film, die kleineren Kindern Angst machen können. Ich war mit meinem dreijährigen Sohn in dem Film, und für ihn war der Film noch nichts. In einigen Szenen werden Finny und Leah fast gefressen, oder sie ertrinken beinahe. Kleine Kinder können auch nur schwer der Handlung folgen, da so schnell aufeinander immer wieder etwas Neues passiert. Für alle Kinder ab 6 Jahren und Erwachsene ist der Film ein großer, unterhaltsamer Spaß.

Pläne für den Sommerurlaub
München mit Kids
About Munich in English



Veröffentlicht in Frau und Mutter

Zickenkrieg unter Müttern

Der Mütterterror und seine Schauplätze

Nachdem ich von der Mutter-Kind-Kur zurückkam, machte ich mir so meine Gedanken, warum Mütter so bissig und zickig zueinander sind. In einer Mutter-Kind-Kur mit 30 Müttern und dementsprechend vielen Kindern gibt es natürlich viel Gesprächsstoff. Die Mütter beäugen sich untereinander, wer erzieht wie sein Kind? Wer hat welche Probleme? Dann hagelt es Ratschläge. Und der Zickenkrieg unter Müttern beginnt. Warum können sich Mütter untereinander nicht akzeptieren in ihrer Verschiedenheit?

Zu Hause stieß ich dann im Internet auf das Buch „Mütterterror: Angst, Neid und Aggressionen unter Müttern“ von Christina Mundlos. Was sie da schreibt, entspricht der Realität. Zunächst erklärt sie in ihrem Buch die Geschichte des Mütterterrors. Schon lange machen sich Mütter untereinander ein schlechtes Gewissen und Vorwürfe. Das beginnt schon in den Mutter-Kind-Gruppen. Die einen stillen, die anderen nicht. Jede Mama hält ihren Weg für den richtigen. Den nichtstillenden Müttern soll ein schlechtes Gewissen gemacht werden. Ich habe es aber auch so erlebt, dass langzeitstillende Mütter schief angeschaut wurden.

Die Autorin Christina Mundlos beschreibt ebenso den Zickenkrieg unter Müttern in Internetforen wie vor allem auf Facebook. Da bekriegen sich die Frauen bei Themen wie Stoffwindeln oder Pampers, ab wann Brei füttern, Krippe ja oder nein.

Jede glaubt, es einzig und allein richtig zu machen. Da rotten sich Mamas zusammen und verurteilen eine andere Mama, die ihr Kind nicht in die Krippe gibt und ihre zweijährige Tochter noch stillt. Diese Mutter verheimlicht schließlich, dass sie noch stillt, weil sie es leid ist, sich den Fragen und der Kritik der anderen Mütter aussetzen zu müssen.

Hast Du den Kuchen nicht selbst gebacken?

Bei der Kinderbetreuung scheiden sich die Geister. Christina Mundlos arbeitet die Reizthemen chronologisch ab vom Babyalter bis zur Schule. Mein Sohn ist selbst drei Jahre alt. Einige Punkte kamen mir schon bekannt vor aus dem Buch. Vor der Schulzeit habe ich ja schon Horror. Los geht es wohl mit den selbstgebastelten Schultüten. Bin selbst auch nicht so die Bastel-, Koch- und Backtante. Aber man muss da ja schon fast mitmachen, damit das eigene Kind nicht zum Außenseiter wird so á la „Was? Deine Mutter hat Dir Deine Schultüte nicht selbst gebastelt?“ Dieser Konkurrenzkampf unter den Kids wird noch von den Mamas angeheizt. Neu war für mich, dass man zum ersten Schultag eine richtige Party für das Kind macht und sogar Freunde und Familie ins Restaurant einlädt. Früher zu meiner Zeit bekam man wirklich nur die Schultüte mit Süßigkeiten und anderen kleinen Geschenken und gut wars. Heute wird aus allem ein Megahype gemacht. Oh je. Sollte ich jetzt drei Jahre vor Einschulung schonmal das Restaurant vorreservieren, in dem ich dann mit mit Kind, Familie und 50 Freunden diniere zur Feier des Tages?

Weiter in ihrem Buch schildert Christina Mundlos die Konflikte zwischen Müttern und Großmüttern. Omas mischen sich gerne in alles ein und wissen alles besser. Sowas nervt. Dazu kommt der Schönheitsterror, dass Mamas auch nach der Schwangerschaft wieder schlank und hübsch sein sollen. Promis zeigen es uns ja. Aber gesund ist das nicht. Im letzten Teil des Buches geht die Verfasserin auf den weiblichen Narzissmus bei Müttern ein und wie der Mütterterror ein Ende finden kann. Die Schrifststellerin fordert, dass Mütter sich von dem traditionellen Mütterbild emanzipieren und sich mehr als Interessengemeinschaft begreifen und zusammen das gesellschaftliche Mütterbild verändern.
Ein lesenswertes Buch für alle Mamas, die keine Lust mehr auf Mütterterror haben.



Stoppt den Plastikmüll!

Was tun bei Regenwetter?

Veröffentlicht in Frau und Mutter

Spätgebärend ist in!

Spätgebärend -was ist das?

In die Mode gekommen ist der Begriff „spätgebärend„. Gibt es auch frühgebärend?
Mit „spätgebärend“ werden in der Medizin schwangere Frauen ab 35 Jahren bezeichnet. Hmmmm….mit 35 Jahren schon spätgebärend? Es ist doch heutzutage keine Ausnahme mehr, das erste Kind mit 35 Jahren zu bekommen. Nach einem Studium wollen die meisten Frauen erstmal arbeiten. Ist doch normal. Ich persönlich finde es eh besser, frühestens mit Anfang/ Mitte 30 das erste Kind zu bekommen, wenn man mehr Lebenserfahrung hat und somit mehr persönliche Reife und sich vor allem selbst ausleben konnte.


Bei einer 35jährigen schon von spätgebärend zu sprechen halte ich für übertrieben. In den Niederlanden ist man erst mit 38 Jahren spätgebärend. Mit Mitte 30 sind die meisten frauen heutzutage noch sehr gesund und fit. Spätgebärend ist man für mich persönlich erst ab 40 Jahren. Gehöre selbst dazu. Die Medien machen die Schwangeren unnötig verrückt, was alles passieren könne, wenn man nicht die ganze Pränataldiagnostik über sich ergehen lässt. Jede Einzelne sollte für sich entscheiden, welche Untersuchung sie machen lässt und welche nicht. Die Fruchtwasseruntersuchung (Amniozentese) sollte man sich gut überlegen, da dabei mit einer Nadel in den Bauch der Schwangeren gepiekst wird und Fruchtwasser entnommen wird. Besonders schmerzhaft ist dieser Eingriff nicht. Bei dieser Untersuchung kann festgestellt werden, ob das Kind evtl. das Down-Syndrom hat oder andere Chromosomenfehler vorliegen, was bei den Babys älterer Mütter statistisch öfters vorkommen kann. Aber es gibt durchaus auch junge Mütter, die ein Down-Syndrom-Kind bekommen. Schwangerschaftsdiabetes kommt häufiger vor bei Spätgebärenden.

spätgebärend | morguefile.com
spätgebärend | morguefile.com

Ansonsten erleben die Frauen in der Mehrzahl eine ganz normale Schwangerschaft wie die jüngeren Frauen auch. Schwangerschaftsstreifen treten bei jüngeren Frauen häufiger auf, da das Gewebe bei älteren Frauen schon etwas dehnbarer geworden ist. Jüngere Schwangere sorgen sich eher um die Figur und wie diese wohl nach der Schwangerschaft aussieht. Wenn man schon über 40 ist, sieht man das schon lockerer, weil die Figur nicht mehr ein und alles ist. Das zum medizinischen Teil der Spätgebärenden. Wie sieht es nun mit dem Image der „alten“ Mütter in der Gesellschaft aus? Die meisten Neu-Mütter sind in einer Großstadt doch so Anfang/ Mitte 30.  Werden die älteren Mütter belächelt? Bis wann „darf“ man noch ein Kind bekommen? Bis 45 Jahren? Ab wann wird getuschelt:“Ist das die Oma oder die Mutter“? Ab wann drehen sich die Erzieherinnen lästernd um?‘ Muss man als ältere Mami bewusst versuchen, jünger zu wirken? Mit der modischen Kleidung und der richtigen Antifaltencreme? Darf ich auf dem Spielplatz über meine Wechseljahrsbeschwerden stöhnen? Wie trete ich dem entgegen, wenn alle reden, es sei ja künstliche Befruchtung gewesen und dem war gar nicht so? Vielleicht sind manche Mütter neidisch. Komplett normal ist es immer noch nicht, wenn über 40 ein Kind bekommt.

Veröffentlicht in Gesellschaft

Zu warm heute – Klimawandel

Stecken wir schon im Klimwawandel?

Heute sagt uns der Wetterbericht in Bayern 30 Grad voraus. Das ist viel zu warm für Anfang Mai. Davor hat es nur geregnet. Das Wetter spinnt. Mal ist es viel zu kalt und mal zu warm.
Sind das die ersten Anzeichen eines Klimawandels oder gibt es diesen doch nicht? Und was ist so schlimm an einem Klimawandel? Es gab in der Vergangenheit schon größere Änderungen auf der Erde. Zu Dinosaurierzeiten herrschten auch andere Bedingungen.

SDRandCo (4) morguefile.com
SDRandCo (4) morguefile.com

Am Ende des Zeitalter der Kreide veränderte sich die Umwelt sehr rasch. Es gab viele
Vulkanausbrüche und Meteoriteneinschläge. Das Wetter war so extrem, dass sich die Dinosaurier den herrschenden Lebensbedingungen nicht mehr anpassen konnten und ausstarben. Genauso haben wir schon vom Untergang des alten Griechenlands und Rom gehört. Da spielte auch das Klima eine Rolle.
Sollten wir also keine Panik haben, wenn das Wetter Kapriolen schlägt?
Sicherlich haben die menschlichen, technischen Errungeschaften einen großen Einfluss auf das Sterben der Wälder, dem wachsenden Ozonloch und dem Dahinschmelzen der Arktis. Vielleicht wird der Mensch auch eines Tages aussterben. Na und?

Veröffentlicht in Alltagsgeschichten

Sommerhitze 2015

The heat is on!

Na, jetzt haben wir ja schon tolles Sommerwetter im Frühling. Die Sonne scheint, und Eincremen mit hohem Lichtschutzfaktor ist angesagt, denn irgendwie hat die Sonne mehr Kraft als noch vor ein paar Jahren. Ist wohl das Ozonloch dran schuld.
Der Frühling ist meistens schön in München. Nur, wie wird dann wieder der Sommer? Verregnet? Hoffentlich nicht.

Nun, der Sommer 2015 war genial. Es war heiß wie nie. Vielen Deutschen war es schon zu heiß. Bis fast 40 Grad erreichte oftmals das Thermometer. Wochenlang regnete es gar nicht. Das Gras wurde richtig braun und vertrocknete. So braune Wiesen habe ich noch nie in Deutschland gesehen. Die Blätter an den Bäumen läuteten vorzeitig den Herbst ein. Es war ein Klima wie in Spanien. Manchmal fand ich es auch zu heiß, wenn man erst nach 16 Uhr das Freibad betreten konnte. Die heißen Sommertage waren oft nur bei heruntergelassenen Rolladen in der Wohnung zu ertragen. Ich hätte aber trotzdem nichts dagegen, wenn die Sommer so warm bleiben. So spart man sich das Geld für den Sommerurlaub im Süden. Nun heißt es Sommerhitze adé. Der Herbst naht. Es ist Ende September. Wäre schön, wenn der nächste Sommer wieder so wird.

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