Veröffentlicht in Leben mit Kindern

Bringen Erziehungskurse was?

Meine Erfahrung mit einem Elternseminar

Am Wochenende war ich am Schliersee und habe einen Erziehungskurs zum Thema „Löwenherz und Augenstern“ besucht. Da ging es darum, dass wir Mütter wie eine Löwin für unsere Kinder kämpfen und sie beschützen möchten vor den Gefahren in der Welt. Doch wieviel Schutz tut einem Kind überhaupt gut? Zu viel davon nimmt einem Kind die Möglichkeit, eigene Erfahrungen zu sammeln. Eltern sollten ihren Kindern auch zutrauen, schwierige Situation alleine zu meistern.
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Veröffentlicht in Ausflugstipps, Urlaub

Café Pauli im Chiemgau

Tipp für einen Tagesausflug oder Kurzurlaub

Hier hab ich einen Tipp für Familien mit Kindern bis zum Alter von ca. 8 Jahren. In Aschau im Chiemgau gibt es ein sehr schönes Café in einem alten Bauernhof mit Pension und Ferienwohnungen. Es ist das Café Pauli. Es liegt am Südhang von Höhenberg. Von der Terrasse hat man einen traumhaften, freien Blick auf Aschau im Chiemgau mit Schloss Hohenaschau und die Chiemgauer Berge, während man seinen leckeren Kuchen in der Sonne genießt. Ein Tagesausflug von München z.B. lohnt sich auch hier her. Für die Kinder gibt es einen großen Spielplatz und einen Tierpark mit Eseln, Ponys, Enten, Fasanen und Hasen. In einem kleinen Streichelzoo mit Ziegen können die Kinder die Tiere selbst füttern. Wir waren schon öfters dort, und den Kindern hat es immer gefallen.

Blick ins Tal von Aschau
Blick ins Tal von Aschau

Die Ferienwohnungen mit verschiedenen Größen kann man ab 5 Tagen buchen. Im Haupthaus stehen Zimmer zur Verfügung. Dazu gibt es Frühstück. Die Zimmer sind recht preiswert. In einem Kühlschrank im Flur können die Gäste Getränke oder Yoghurts etc. deponieren. Außerdem gibt es im Haupthaus noch eine kleine Bibliothek mit Büchern für groß und Klein. Das Café Pauli ist sehr kinderfreundlich. Hervorzuheben sind die tollen, großen Tortenstücke, die superlecker schmecken.

Rund 20 Minuten sind es zu Fuß in die Ortsmitte von Aschau und zum Bahnhof. Von Aschau kann man tolle Ausflüge in die nähere Umgebung machen. Wir waren in den Weihnachtsferien dort und mit den Kids auf der Kampenwand. Da fährt eine Seilbahn hoch. Mein Sohn war ganz begeistert. Ist man oben angekommen, kann man sich gleich in die Sonnenalm stürzen und dort was essen. Wir sind aber erstmal zum Gipfelkreuz gewandert und dann noch weiter zu einer kleineren Hütte, wo wir eine Kleinigkeit gegessen haben. Mein fast vierjähriger Sohn ging den ganzen Weg zu Fuß ohne zu maulen. Da war ich schon stolz drauf, denn bis kurz davor wollte er immer noch in seinem geliebten Kinderwagen sitzen. Seit dieser „Höhenwanderung“ geht mein Sohn nun immer zu Fuß, und der Kinderwagen gehört zum Glück der Vergangenheit an.

Urlaub in der Wertacher Mühle

Ausflug zur Hohenlindener Sauschütt

Bei Kindern beliebt: Bergtierpark Blindham

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Ist ADHS die neue Volkskrankheit?

Was wird aus unseren Kindern mit ADHS?

Heute möchte ich mich zum Thema ADHS äußern. ADHS ist die Abkürzung für Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung. Einige behaupten, diese Krankheit gäbe es gar nicht, und ADHS wurde nur erfunden, damit die Pharmaindutrie schön abkassieren kann mit dem Ritalin. Und Zappelphilippe habe es schon immer gegeben. Mal ganz provokativ: Warum gibt es heute mehr Zappelphilippe als früher, und warum möchte die Gesellschaft diese Zappelphilippe nicht mehr ertragen?
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Veröffentlicht in Alltagsgeschichten, Ausflugstipps, Leben mit Kindern

Cooles Café & Restaurant „Kaiser Otto“

Kinderspaß im Glockenbachviertel

Ich hatte schon einiges gehört von dem Kindercafé und Restaurant „Kaiser Otto“ im Glockenbachviertel. Nun ja, so ein „richtiges“ Kindercafé ist es auch nicht, besser gesagt ein kinderfreundliches Café mit Kinderbetreuung und Spielzimmer. Im vorderen Bereich merkt man gar nicht, dass „Kaiser Otto“ besonders auf Familien zugeschnitten ist. Es können also auch „Normalos“ in das Restaurant.

Wir waren samstags gegen Mittag dort. Am Samstag und Sonntag ist dort Kinderbetreuung von 10 bis 14 Uhr. Mein Sohn stürmte gleich ins das Spielzimmer und hatte mich schnell vergessen. Der Kinderbetreuer Johnny kümmerte sich gleich um ihn. Die Bespaßung kostet am Wochenende für ein Kind 2,50 € je halbe Stunde. Das zweite Kind zahlt 1,50 €, und das dritte Kind besucht die Kidslounge umsonst. Nun ja, immerhin billiger als der Babysitter daheim.
So konnten wir in Ruhe essen und uns unterhalten. Mein vierjähriger Sohn ist zum Glück auch aus dem Alter raus, wo er alle 10 Minuten angelaufen kommt und sich vergewissern muss, dass die Mama noch da ist.

Das Essen dort ist sehr lecker. Viele der Speisen beruhen auf biologischer Basis. Die Restaurantbetreiber legen Wert auf vegetarische und vegane Angebote sowie abends auf eine Alternative mit zertifiziertem Bio-Fleisch. Sonntags gibt es Brunch von 10.30 Uhr bis 13 Uhr. Abendessen kann man in dem Restaurant mit seinen Kindern von montags bis samstags von 18.30 bis 21.30 Uhr.

Das Spielzimmer schliesst um 19 Uhr. Innerhalb der Woche gibt es keine Kinderbetreuung. Da können die Eltern auf die Kids aufpassen. Im Spielzimmer und direkt vor dem Zimmer befinden sich auch Tische, die man reservieren kann. So muss man seine Kinder gar nicht aus den Augen lassen, wenn sie noch klein sind.

Ich möchte auf jeden Fall mal abends dort essen gehen. Da kann man sein Kind mitnehmen, ohne das andere Gäste genervt schauen, wenn das Kind zu laut spricht oder hin und herläuft. Schön wäre, wenn das Spielzimmer abends etwas länger auf hätte. Kinder finden es ja langweilig, lange still am Tisch sitzen zu müssen.

Lage:
Kaiser Otto
Westermühlstraße 8
80469 München
T 089.21019697
post@kaiserotto.de
Website: http://kaiserotto.de/home/

Öffnungszeiten:
Jeden Tag ab 9.00 Uhr

Sonntags bis 18:00 Uhr
Montag bis Samstag abends geöffnet.

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Veröffentlicht in Ausflugstipps

Ausflug zur Hohenlindener Sauschütt

Wildschweine in der Hohenlindener Sauschütt
Wildschweine in der Hohenlindener Sauschütt

So langsam kommt vielleicht doch mal der Frühling, und die Ausflugszeit ins Grüne beginnt. Wer im Münchner Osten wohnt, sollte mal die Hohenlindender Sauschütt besuchen. Sie liegt im Ebersberger Forst. Der große Parkplatz und der Walderlebnispfad sind kostenlos.
Die Sauschütt ist nahezu barrierefrei. Der Pfad ist bis auf eine Stelle für Rollstuhfahrer geeignet. Außerdem gibt es eine Toilette für Rollstuhlfahrer.

Diesen Waldlehrsteig gibt s schon seit 1967. 2004 wurde der Lehrsteig von den bayerischen Staatsforsten total umgebaut und in den heutigen Walderlebnispfad umbenannt. Er ist ganzjährig geöffnet. Auch im Winter lohnt sich ein Besuch. Dann sind aber nicht alle Wege geräumt.

Im Jahr 2012 wurde der Walderlebnispfad nochmal erneuert und wurde um ein paar Attraktionen reicher. Wir sind den Weg abgelaufen. Einheimische Tiere wie Wildschweine und Rehe kann man beobachten. Außerdem gibt es ein Feuchtbiotop, wo man auch Frösche und Enten sehen kann. In einem Insektenhotel am Wegesrand brummt und surrt es. Wie ein Specht seine Bruthöhle einrichtet, können sich die Besucher aus der Nähe ansehen. Im Fledermauspavillon wird das Leben der Fledermäuse erklärt. Kinder lernen hier eine Menge über den Wald und seine Bewohner. Interessant geschnitzte Baumstämme laden Kinder zum Balancieren ein. Auf einem kleinen Aussichtsturm lässt sich der Fernblick genießen.

Holzkunst zum Spielen in der Hohenlindener Sauschütt
Holzkunst zum Spielen in der Hohenlindener Sauschütt

Es gibt einen kleinen und einen großen Rundwanderweg in der Sauschütt. Je nachdem, ob die Kids dazu Lust haben oder sie die Beine noch tragen können.

Wer nach dem erlebnisreichen Waldpfad Hunger hat, kann in der Waldgaststätte Sauschütt einkehren. Hier gibt es die klassische bayerische Küche und hausgemachte Kuchen. Montags und dienstags ist hier Ruhetag. Mittwochs bis sonntags wird ab 11:30 Uhr geöffnet. In den Sommerferien fallen die Ruhetage weg.

 

 

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Ausflugstipp: Bergtierpark Blindham

Seltene Haustiere und riesiger Abenteuerspielplatz

Bergtierpark Blindham
Bergtierpark Blindham

Am Faschingssamstag war ja so herrliches Sonnenwetter, und da haben wir uns aufgemacht zum Bergtierpark Blindham bei Aying. Von München fährt man ungefähr eine Stunde mit dem Auto dorthin. Parkplätze gibt es dort genug. Ein Vorteil: Der Tierpark hat täglich und das ganze Jahr über geöffnet. Der Eintritt ist nicht ganz billig und liegt bei 7 Euro für Erwachsene, und Kinder zahlen ab 1 Jahr bis 13 Jahren schon 6 Euro, was ich etwas happig finde. Hunde dürfen für 50 Cent an der Leine mit reingenommen werden. Gegen eine Leihgebühr von 3 Euro kann man einen Bollerwagen ausleihen, was praktisch ist, wenn die Kinder müde werden. Man sollte auch genügend Bargeld dabei haben, denn im gesamten Tierpark ist keine Zahlung mit Karte möglich.

Der ganze Bergtierpark liegt auf der Südseite, und man hat von der Terrasse einen tollen Blick auf die Alpen und den riesigen Kinderspielplatz. Den fand ich schon sehr beeindruckend. Für Kinder jeden Alters sind Spielgeräte vorhanden. Da ist es schwierig, die Kinder noch zu einem Spaziergang an den Tiergehegen vorbei zu bewegen.
Aber der Outdoor-Spielplatz ist fantastisch. Sowas habe ich vorher noch nicht gesehen. Es gibt riesige Hüpfhügel, Bagger zum Selbststeuern, eine Riesenschaukel, Wipptiere, Sandkasten, Kletterkugel, Drehkarussell, Riesen-Trampolin, Vogelnestschaukel, Drehscheibe, Seilbahn, Rutschenturm, Spielbagger, Bungee-Trampolin u.v.m.
Man sollte gleich am Anfang die Kinder auf den Rundweg lotsen, um sich die Tiere anzuschauen. Da gibt es Wildschweine, Mufflons, Dam- und Rotwild auf 25 Hektar zu bestaunen. Außerdem beheimatet der Bergtierpark selten gewordene Nutztierrassen wie das Braune Bergschaf,
das Schwäbisch Hällische Landschwein und die Walliser Schwarzhalsziege.
Bei schlechtem Wetter können sich die Kleinen im SpielStadl im Blindhamer Hof vergnügen. Der SpielStadl kann aber nur im Erdgeschoss beheizt werden. Bei niedrigen Temperaturen sollten Hallenturnschuhe und warme Kleidung für Kinder und Erwachsene mitgebracht werden.

Den Bergtierpark gibt es seit 2004. Er ist der Lebenstraum des Landwirts Josef Sedlmair. Er wollte aus seinem Bauernhof ein Paradies für Natur- und Tierfreunde gestalten. Das ist ihm gelungen.

Wir fahren sicherlich nochmal hin, auch wenn ich den Eintrittspreis für kleine Kinder doch etwas zu hoch finde.

Weitere Ausflugstipps

Eine Affäre mit dem „Au pair“-Mädchen

Wieviel Privates braucht ein Blog?

Veröffentlicht in Gesellschaft

Flüchtlingskrise und mehr

Mein Wort zum Wochenende

Wer abends den Fernseher anschaltet und die Nachrichten sieht, kann gleich in tiefe Depressionen verfallen. Es kommen nur Schreckensnachrichten. Der Syrienkrieg nimmt kein Ende. Deutschland kommt mit den Flüchtlingen nicht klar. Die ganze Welt ist sch…..Am besten gar nicht den Fernseher anschalten und sich nur mit seinem Privatleben beschäftigen? Ich kann das nicht. Ich finde das richtig belastend mit diesem Syrienkrieg und den armen Syrern. Seit über 5 Jaren geht dieser Krieg schon, und niemand macht wirklich was. Und dieser IS ist auch ziemlich heftig. Und den deutschen Medien glaube ich auch nicht mehr. Die sind überwiegend regierungstreu. Der Focus z.B..nähert sich immer mehr der Bildzeitung. Es geht nur noch um die Auflage und die Klicks. Wahrheit interessiert niemanden mehr. Vielleicht war es immer schon so. Der Mensch ist kein Gutmensch. Auch wenn wir Menschen es gerne so hätten. Die meisten sind nur auf Geld aus. Waffenexporte bringen Geld.

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Dass  die ganzen Flüchtlinge zu uns kommen, sind auch die Politiker selbst in Schuld. Zum größten Teil sind das ganz arme Menschen, die keine Heimat mehr haben und alles verloren haben. Sicherlich sind da alleinstehende Männer drunter, die keine Ahnung davon haben, wie man eine deutsche Frau zu behandeln hat. Sie kommen aus dem Islam, wo Frauen nichts zu melden haben. Das Frauenbild vieler männlicher Flüchtlinge aus Afrika und dem Islam ist mittelalterlich. Das ist ein Problem, aber auf der anderen Seite gibt es auch viele Familien unter den Flüchtlingen.
Ich kann die Flüchtlinge verstehen. Wenn ich eine syrische Frau mit Familie wäre, hätte ich wohl so ähnlich gehandelt. Die Menschen glauben, dass das Leben in Deutschland ganz toll ist. Jeder wünscht sich doch für seine Familie das Beste. Die Menschen aus Syrien sind sehr verzweifelt. Und trotzdem haben sie noch die Kraft, zu Fuß bis nach Deutschland zu flüchten. Durch halb Europa zu Fuß. Das muss man sich mal vorstellen.
Klar muss Deutschland nicht alle aufnehmen und ist auch nicht dazu verpflichtet, aber der Syrienkrieg ist ja nicht erst seit gestern zugange. Man hätte den Menschen schon viel eher helfen können in den Flüchtlingslagern in der Türkei etc. Man hätte viel eher in den Syrienkrieg eingreifen können und den Assad beseitigen können.

Dieses ganze Problem haben die westlichen Länder doch selbst verursacht. Angefangen hat es doch mit George Bush und seinem Irakkrieg.
Diese ganze Welt ist verlogen und verheuchelt. Der Mensch schneidet sich eh selbst den Ast ab. Erstens die ganze Umweltverschmutzung, , dann diese ganze Machtgeilheit von einigen Wenigen, und Wirtschaftswachstum kann und braucht es nicht zu geben. Das ist gegen die Natur. Kein Mensch benötigt in 10 Jahren 500 Gläser mehr Marmelade.
Die Erdressourcen wachsen nicht nach.  Der Mensch ist zu dumm, gescheit mit dieser Welt umzugehen.

Das ist mein Wort zum Wochenende.

Jürgen Todenhöfer: Die Wahrheit über den IS

Veröffentlicht in Allgemein, Gesellschaft

Liebster Award

Zunächst möchte ich mich bei Paula von https://nannyanny.wordpress.com für die Nominierung bedanken. Ich freue mich sehr darüber!

DARUM GEHT ES:

Der „Liebster Award“ unterstützt vor allem neue Blogs, um in der Bloggerwelt bekannter zu werden. Der „Liebster Award“ ist eine Vernetzung zwischen den Bloggern. Es funktioniert ganz einfach. Man wird nominiert, beantwortet die gestellten Fragen, stellt selbst wieder Fragen und nominiert erneut Blogs für den „Liebster Award.“ Funktioniert wie der gute alte Kettenbrief.;-)

Fragen & Antworten:

  1. Warum schreibst du?
    Hmmmm….warum ich schreibe? Weil ich gerne schreibe. Ich habe schon als Kind gerne geschrieben. Das ist mein Hobby. Ich komem dabei immer wieder auf neue Gedanken.
  2. Warum gerade ein Blog?
    Ich bin über eine Weiterbildung in Social Media und Online-Marketing beim Comcave College dazu gekommen. Da habe ich es gelernt, wie man so einen Blog mit WordPress anlegt. Außerdem möchte ich auch Menschen haben, die meinen Blog lesen. Was soll ich für die Schublade schreiben? Es ist doch schön, wenn sich andere Leute für meinen Blog interessieren. Es wäre auch schön, mit dem Bloggen ein bisschen Geld zu verdienen. Aber soweit bin ich noch nicht. Es bloggen ja auch so wahnsinnig viele Leute.
  3. Welcher Mensch inspiriert dich?
    Hmmmm……das ist eine sehr anspruchsvolle Frage. Mich inspirieren die Weisheiten vom Dalai Lama. Aber es inspiriert mich auch nicht nur ein Mensch.
  4. Welches Buch hat dein Leben verändert?
    Es gibt da kein bestimmtes Buch. Nicht jeder Mensch hat ein Buch gelesen, dass gleich sein ganzes Leben verändert hat. Gibt es so tolle Schriftsteller, die sowas bewirken können?
    Als ich noch Teenager war, hab ich mich mehr von „Weltverbessererliteratur“ beeinflussen lassen. Dazu gehörte das Buch Herbert Gruhl: Das irdische Gleichgewicht – Ökologie unseres Daseins. Das kam 1984 raus, und damals waren Naturschutz und Ökologie ein großes Thema. Ja, lang ist es her.
  5. Wenn du eine Zeitmaschine hättest wohin würdest du reisen?
    Am liebsten in fast alle Zeiten. Vielleicht nicht zurück bis zu den Dinosauriern. Naja, sagen wir, die Hippiezeit und die 68er würde ich gerne mal live erleben mit Woodstock etc.
  6. Würdest du etwas in deinem Leben rückgängig machen wollen?
    Kann schon sein, dass da etwas ist, aber das werde ich der Öffentlichkeit nicht mitteilen. 😉
  7. Wenn du dir eine Superkraft aussuchen könntest, welche wäre es?
    Superkraft? Was ist eine Superkraft? Ich hätte gerne die Superkraft, in die Gehirne von potentiellen Mördern, Kriegstreibern und Verbrechern einzudringen und ihr Gehirn zu einem friedlichen, harmonischen Wesen zu verändern.
  8. Du wärst König/Königin der Welt für einen Tag, was würdest du ändern?
    Jede Menge würde ich ändern. Mehr Steuern für die Reichen, gar keine Steuern für Alleinerziehende, Pflicht zur Nachbarschaftshilfe, komplettes Rauchverbot, Abschaffung aller Plastiktüten, Abschaffung aller Autos in der Innenstadt, keine Massentierhaltung mehr, Stopp der Waffenproduktion etc.
  9. Was bedeutet dir Geld?
    Geld macht das Leben sorgenfreier und einfacher. Es ist Mittel zum Zweck. Zuviel davon verdirbt den Charakter, und man verliert die Bodenhaftung.
  10. Glaubst du eher an Aliens oder Gott?
    An Aliens würde ich nie glauben. Das sind Phantasiefiguren. An einen Gott glaube ich auch nicht. Beides sind von Menschen gemachte Wesen.
  11. Wenn du dich mit 10 Wörtern beschreiben müsstest, welche wären es?
    Ist ja eine Frage wie im Vorstellungsgespräch. 😉
    Rücksichtsvoll, nachdenklich, lustig, chaotisch, unordentlich, locker, kreativ, bescheiden, verständnisvoll, kämpferisch

       REGELN

  • Bedankt euch bei der Person, die euch nominiert hat, und verlinkt sie auf eurer Seite. Falls möglich, hinterlasst auf ihrem Blog einen entsprechenden Kommentar, in dem ihr auch für andere sichtbar den Award annehmt.
  • Kopiert das Emblem oder holt euch ein zu euch passendes aus dem Netz und stellt es sichtbar auf die Award-Seite, so dass der Liebster Award nach außen hin sichtbar ist und bleibt.
  • Beantwortet die 11 Fragen, die euch gestellt wurden und veröffentlicht sie auf eurer Seite. Wer über die Fragen hinaus Fakten über sich präsentieren möchte, kann dies in einem eigenen Blog: Fakten über mich (bis zu 11 möglich); wer mit den Fragen gar nichts anfangen kann, darf sie ausnahmsweise auch mal gegen Fakten austauschen; sollte das dann aber auch entsprechend begründen.
  • Denkt euch 11 neue Fragen für die Blogger aus, die ihr nominieren wollt und stellt die Fragen auf euren Blog.
  • Kopiert die Regeln und stellt sie ebenfalls auf euren Blog, damit die Nominierten wissen, was sie zu tun haben.
  • Nominiert zwischen 2 und 11 neue Blogger, die ihr gerne weiter empfehlen wollt. Das sollten möglichst solche sein, die noch wenig bekannt sind, aber empfehlenswerte Inhalte bieten. Wer möchte kann sich dabei an die 200er – 3000er Follower / Leser Regel halten, also solche Blogs empfehlen, die unterhalb dieser Zahlen liegen.
  • Stellt die neuen Nominierungen auf eurer Seite vor und gebt den jeweiligen Bloggern eure Nominierung persönlich bekannt. Empfohlen wird dafür die Kommentarfunktion auf den jeweiligen Blogs zu nutzen, falls diese passend ist.

Empfohlen wird auch, die jeweils Nominierten vorab zu fragen, ob sie überhaupt mitmachen wollen, damit sie sich nicht überfallen fühlen.

Und nun meine 11 neuen Fragen an Euch (gar nicht so einfach, noch neue Fragen zu finden…):

1. Wie bist Du auf den Namen für Deinen Blog gekommen?
2. Seit wann bloggst Du?
3. Warum bloggst Du?
4. Was war Dein peinlichstes Erlebnis?
5. Wie möchtest Du mit 80 Jahren sein?
6. Was ist Deine größte Schwäche?
7. Bist Du neidisch auf andere Menschen?
8. Was könntest Du einem anderen Menschen niemals verzeihen?
9. KönntestDu eine ganze Woche lang nur in Deiner Wohnung oder Deinem Haus verbringen, ohne rauszugehen?
10. Lässt Du Dich davon beeinflussen, was andere Leute über Dich denken?
11. Bist Du ehrgeizig?

Meine Nominierten sind:

Andrea                                   www.kinderalltag.de

Jennifer                                www.studentenmutter.de


Danke fürs Mitmachen und viel Spaß!

 

 

 

Veröffentlicht in Allgemein, Literatur

Eine Affäre mit dem „Au pair“-Mädchen

„Mädchen für alles“ von Charlotte Roche

In meinem Supermarkt um die Ecke entdeckte ich das neue Buch von Charlotte Roche „Mädchen für alles“. Das erste Buch „Feuchtgebiete“ von Charlotte Roche hatte ich schon gelesen. Der im Jahre 2008 erschienene „schlüpfrige“ Roman sorgte ja damals für großes Aufsehen. Nicht, dass hier der Eindruck entsteht, dass ich „schlüpfrige“ Literatur mag, aber in manchen Büchern gehört es eben dazu. Bei den zotigen Schilderungen von Charlotte Roche kommt einem sowieso eher der Ekel hoch als was Anderes.

Und nun zurück zu meiner seriösen Buchbeschreibung.
An dem Buch „Mädchen für alles“ gefiel mir die Handlung. Eine junge Mutter und Ehefrau fühlt sich mit Baby und Haushalt überfordert und stellt eine Haushaltshilfe ein. Und nicht der Ehemann schmeisst sich an das junge, hübsche Mädchen für alles ran, sondern die Dame des Hauses. Aber bis das seinen Höhepunkt erreicht, erzählt die Autorin Charlotte Roche in flapsigem Stil vom Alltag der Hauptfigur Chrissi. Vom Leben als Hausfrau und Mutter ist Chrissi überfordert. Das Kind interessiert sie nicht. Es stört nur. Die kleine Tochter kommt fast gar nicht vor in dem Buch, obwohl Chrissi ja in Elternzeit ist. Ich frage mich, wo ist das Kleinkind die ganze Zeit? Es kann ja nicht den ganzen Tag schlafen. Die Realität einer jungen Mutter mit Baby sieht anders aus. Mit einem Baby hat man normalerweise kaum Zeit für sich selbst.

Chrissi ist eine verwöhnte Ehefrau, die alles hat: gutverdienenden Ehemann, ein Haus mit Garten, dickes Auto. Aber sie ist trotzdem unglücklich und gelangweilt. Nun kommt die Haushaltshilfe, eine junge Studentin. Den kompletten Haushalt muss sie schmeißen und sich ums Baby kümmern. Chrissi kommandiert sie herum, und die Studentin folgt unterwürfig. Der hart arbeitende Ehemann lässt sich ebenfalls alles von seiner Frau gefallen und muss babysitten, damit Chrissi mit der Haushaltshilfe übers Wochenende wegfahren kann. Ansonsten hängt Chrissi vor dem Fernseher rum.
Ihre Eltern haben sich früh scheiden lassen,was bei Chrissi tiefe Narben hinterlassen hat. Nun segelt eine Postkarte von Vater und Mutter ins Haus, dass sie wieder zusammen seien und gemeinsam in Spanien leben. Sie laden Chrissi nach Spanien ein. Das wirft Chrissi total aus der Bahn.
Das Ende des Romans ist der Schocker schlechthin. Mehr sei nicht verraten.

Jesper Juul – der Superpädagoge?

Zickenkrieg unter Müttern

Sag mir, welche Marke Dein Kinderwagen hat

Veröffentlicht in Allgemein

Wie viel Persönliches/Privates braucht und/oder verträgt ein Blog?

Soll die Welt alles über mich wissen?

Wie die Bloggerin von Unruhewerk treibt mich auch die Frage um, wieviel Privates ich hier in meinem Blog von mir Preis geben soll. Dies ist der Anlass, warum ich nun an ihrer Blogparade zu diesem Thema teilnehme.

Bevor ich meinem Blog ungefähr im März 2015 gestartet habe, habe ich mir Gedanken darüber gemacht, worüber ich schreiben möchte. Ich habe schon einige Blogs verfolgt, wo die Blogger sehr viel aus ihrem Privatleben erzählen. Gerade in den zahlreiche Mütterblogs erfährt man viel über die Familien. Manche Alleinerziehende machen sich völlig nackig mit ihren Problemen. Ich bevorzuge doch einen gewissen Schutz meiner Privatsphäre. Den Namen meines Kindes muss nicht jeder wissen. Wo ich wohne, steht eh schon im Impressum. Ich möchte durch meinen Blog nicht zum gläsernen Menschen werden. Ich möchte auf der Straße nicht von fremden Menschen angesprochen werden, die mir zurufen:“He, Sie mögen doch so gerne Cappuccino aus blauen Tassen. Trinken Sie mit mir einen?“

Bloggen | morguefile.com
Bloggen | morguefile.com

Es muss nicht jeder alles über mich wissen. Das kann auch peinlich werden oder gegen einen ausgelegt werden. Es können ja alle mitlesen. Und nicht alle Menschen sind uns immer wohl gesonnen.
Auf Facebook folgt mir z.B. schon ein sehr frommer Muslim, weil ich mich ab und zu mal zur IS äussere.

Auf der anderen Seite lese ich gerne Blogs, die sehr viel Persönliches und Privates mitteilen. Ich denke schon, dass eine gewisse private Note einen Blog interessant macht. Man will ja wisse, wie der Blogger tickt. Kann sein, dass mein Bog da etwas unpersönlich rüberkommt, aber zu mehr Persönlichem kann ich mich momentan nicht entschließen. Sicherlich hat das auch einen Einfluss auf die Anzahl der Follower und Newsletter-Abonnenten.

Bloggen ist ja ursprünglich sowas wie ein Online-Tagebuch schreiben. Aber so totale Alltagsgeschichten zu lesen langweilt mich auch. Ich muss nicht wissen,was jemand so täglich kocht oder abends im Fernsehen sieht.
Heutzutage kann man alles über eine Person im Internet recherchieren. Schnell findet man heraus, wo jemand wohnt und was die Person beruflich macht. Die meisten haben von uns schon längst einen intensiven digitalen Fußabdruck hinterlassen. Andere meiden bewusst Social Media wie Facebook und Twitter. Auf jeden Fall lasse ich meinen Sohn außen vor mit Fotos auf Facebook. Manche posten jeden Pups von ihrem Kind auf Facebook. Ob diese Kinder das in 15 Jahren so toll finden?

Nun zurück zu der Privatheit meines Blogs. Vielleicht sollte ich eine persönliche Note einfließen lassen. Sonst kommen keine Emotionen rüber und keine persönlche Leserbindung. 😉 Beim Bloggen soll der Blogger symphathisch rüberkommen,sonst möchte man ja nicht folgen oder den Newsletter abonnieren.
Wie ist Eure Meinung denn dazu, liebe Leser?