Veröffentlicht in Allgemein

Nicht mehr lang bis zum Lagerkoller

Abstand halten
Socialdistancing und Lagerkoller @pixabay.com

Bloss nicht rausgehen: draussen wartet Corona

Was sind das für Zeiten? Seit Mitte März hat dieses Coronavirus Europa im Griff. Seit vier Wochen ist keine Schule. Geschäfte und Restaurants haben in Bayern seit drei Wochen geschlossen und es herrschen strenge Ausgangsbeschränkungen. Nur zum Einkaufen, zur Arbeit, zum Arzt, zum Spazieren gehen und zum Sport treiben darf man nach draußen. Da kommt Lagerkoller auf. Ich bin überrascht, dass bis jetzt noch niemand so richtig ausgeflippt ist. Die meisten Leute halten sich mehr oder weniger an die Regeln. Und Abstand halten zu anderen Personen von mindestens 1,50 m ist eine weitere Vorschrift. Das wird nicht von allen Menschen in den Supermärkten eingehalten. Beim Einkaufen habe ich mittlerweile ein mulmiges Gefühl. Nicht alle Leute halten sich an den Abstand. Entweder sind sie darüber nicht informiert oder es ist ihnen egal.

Eltern als Ersatzlehrer?

Mitte März habe ich das Virus auch noch nicht ernst genommen und dachte, das sei halt sowas wie eine Grippe. Aber das öffentliche Leben existiert nicht mehr. Die meisten arbeiten im Homeoffice. Ich muss gleichzeitig noch meinen 8-jährigen Sohn im Homeschooling betreuen. Das ist ein bisschen viel. Sollen Eltern jetzt auch noch Lehrer spielen? Für eine Hausfrau mag das ja noch machbar sein. Ein Schulkind in der zweiten Klasse braucht noch mehr Unterstützung und macht die Aufgaben nicht immer von selbst. Mein Sohn ist sonst gut in der Schule, tut sich jetzt aber schwer. Er ist nicht zu motivieren. Jetzt sind erstmal Osterferien, aber danach geht es sicher erstmal weiter mit Homeschooling. Aber wie sollen das berufstätige Eltern noch managen? Vor allem Alleinerziehende?

Der Osterhase schützt sich vor Corona.
Corona-Osterhase @pixabay.com

Nach drei Wochen Ausgangsbeschränkung und Lockdown reicht es. Klar ist das Coronavirus gefährlich. Aber Menschen leiden unter dem Socialdistancing. An Ostern darf man auch nirgends hinfahren. Kontakte bleiben beschränkt. Bis zum 19. April soll es erstmal so bleiben. Ich vermute, es geht noch länger. Für Schulkinder finde ich es schlimm. Sie verpassen viel Lernstoff. Es fehlen auch die Kontakte zu den Schulfreunden. Für Einzelkinder ist es hart.

Ich hoffe nur, dass bald ein Mittel gegen das Coronavirus gefunden wird. Es müssen mehr Personen getestet werden. Wer das Virus schon hatte kann sich dann wieder frei bewegen, denn ein Lagerkoller wird noch mehr negative Folgen haben.
Aber was macht das alles mit den Menschen? Die persönliche Freiheit ist dahin für eine Weile und hoffentlich nicht für immer.

Ostern in Sparversion

Female Heritage – Frauen und Erinnerungskultur

Veröffentlicht in Gesellschaft, Leben mit Kindern

Der Kindergeburtstag: Kein Stress für alle Beteiligten

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Der Kindergeburtstag ist das wichtigste Ereignis im Jahr, an diesem Tag freuen sich die Kleinen auf Aufmerksamkeit, Geschenke und Spiele, auf ihre Freunde und die große Party. Das freilich erst, wenn sie wenigstens drei bis vier Jahre alt sind, kleinere Kinder finden allzu viel Trubel oft eher unheimlich und mutieren zum schreienden Schrecken der Feier. Sind die geschockten Gäste dann abgereist, bekommt das Geburtstagskind oft erst die Aufmerksamkeit, die es eigentlich haben will. Eltern und Geschwister genügen in diesem Alter!

Große Party oder stille Feier?

Kinder ab ungefähr vier Jahren wollen einen gewissen Input haben. Sie sind zu ihrem Geburtstag nicht mehr damit zufrieden, dass sie nur mit ihren Kindergartenfreunden und den Geschwistern spielen können und niemand drängelt, dass noch Termine anstünden. Größere Kinder brauchen ein wenig Anleitung, wobei diese von vielen Eltern missverstanden wird. Eine Schatzsuche im Wald kann das Ereignis schlechthin sein und macht den Geburtstag zu etwas Großartigem. Eine Feier mit Stuhltanz und Topfschlagen mag altmodisch klingen, kommt bei den Kleinen jeder Generation aber bestens an. Vielleicht können die kleinen Gäste zu Beginn der Feier kleine Beutel bemalen, in die sie die gewonnenen Dinge vom Topfschlagen legen? So kann der kleine Gast etwas Besonderes mit nach Hause nehmen und die leider üblich gewordenen und oft übertrieben befüllten Mitgebseltüten entfallen. Apropos selber basteln: Wie steht es um die Einladungskarten zum Kindergeburtstag?

Einladungskarten selbst herstellen

Handgeschriebene Einladungskarten sind heute nicht mehr üblich. Meist werden die Varianten verwendet, bei denen nur noch der Name, das Datum und der Ort der Feier eingetragen werden müssen. Das ist allerdings recht unpersönlich. Eine bessere Alternative ist es, wenn Sie für den Kindergeburtstag Einladungen selber machen. Beispielsweise ist das mit der Kartenmanufaktur ein absolutes Kinderspiel, individuelle Karten zu entwerfen und drucken zu lassen. Entdecken Sie auf meine-kartenmanufaktur.de Foto- und Textkarten und gestalten Sie liebevolle Einladungskarten für Ihren kleinen Schatz. Wählen Sie dabei Karten mit Foto, werden diese oft als Andenken aufbewahrt. Vor allem die Großeltern, Onkel und Tanten des Kindes freuen sich über derartige Karten. Das Schöne daran: Sie können hier gleich Hinweise zu Geschenken oder zu einer besonderen Unternehmung geben, die für die Feier geplant ist. Werden sich die Kinder draußen aufhalten oder fahren zu einem bestimmten Ort, sind Hinweise auf die mitzubringende Kleidung hilfreich. Dies lässt sich am besten mit einem Einlegeblatt, das der Einladung beigefügt wird, realisieren.

Zu Hause feiern oder wegfahren?

Nicht wenige Eltern sind völlig damit überfordert, plötzlich eine ganze Horde von Kleinkindern beaufsichtigen zu müssen. Vor allem diejenigen, die ganz auf sich allein gestellt sind, schaffen es nicht immer, die verschiedene Ansprüche der Kinder zu befriedigen. Was liegt da näher, als zu einem Indoorspielplatz zu fahren? Dort können sich die Kinder austoben, essen, trinken und kehren abends völlig erschöpft nach Hause zurück. Allerdings sollte es bei einem Kindergeburtstag nicht nur ums Essen gehen, die Kinder sollten die Veranstaltung selbst in Erinnerung behalten. Häufig werden beispielsweise von Schwimmbädern Kindergeburtstage angeboten. Dies ist eine gute Alternative, denn hier bekommen die Kleinen ein Programm geboten, an dem sie teilnehmen können und haben überdies die Möglichkeit, sich danach frei auszutoben. Wichtig ist dann allerdings, dass die Kinder bereits schwimmen können und dass genügend Erwachsene als Begleitung vorhanden sind.
Sehr schön ist auch ein Ausflug ins Museum, der von den Museumsmitarbeitern als Kindergeburtstag gestaltet wird. Oft können sich die Kinder dann verkleiden und spielen eine Szene aus der Vergangenheit nach, sind Prinzen und Prinzessinnen, Burgfräulein oder Ritter.

Vom Essen und Trinken

Kinder sind vergleichsweise anspruchslos und stellen beim Essen kaum großartige Forderungen. Auf die Checkliste für den Kindergeburtstag muss daher beim Punkt „Essen“ oft nur: Pommes mit Chicken Nuggets! Sie sollten allerdings einige Alternativen für kleine Vegetarier bereithalten. Obst- und Gemüseschnitze essen die Kinder gerne, auch Spieße mit Käse und Weintrauben sind eine tolle Idee. Sind die Kinder sehr aktiv, ist ein eher deftiges Abendessen oft die bessere Wahl. Nachmittags steht natürlich der Geburtstagskuchen auf dem Tisch, der allerdings nicht zwingend selbst gebacken sein muss. Auch dabei erweisen sich kindliche Gäste als überaus pflegeleicht. Hauptsache, die Geburtstagskerze steckt in dem Kuchen und die Torte selbst ist entweder sehr bunt, süß, schokoladig oder voller Creme. Gern auch alles zusammen, denn die kleinen Schleckermäuler lieben solche Torten und Kuchen, die alle klassischen Eigenschaften einer Kindertorte mitbringen.


Was bringen die Freitagsdemos?

Der Mama-Modestil

Veröffentlicht in Leben mit Kindern

Winterurlaub mit der Alpinsonnencreme

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Geht das – eine vegane Wintersonnencreme ohne Mikroplastik?

Alpinsonnencreme mit Kälteschutz
Alpinsonnencreme mit Kälteschutz von #Paediprotect

Und ob! #Paediprotect zeigt es mit der neuen Alpinsonnencreme mit Kälteschutz. Der Lichtschutzfaktor liegt sogar bei 50+. Also der richtige Sonnenschutz für Skitouren auf dem sonnigen Gletscher. Mein Sohn und ich haben die Sonnencreme getestet. Sie riecht dezent und von der Konsistenz ist sie auch dick genug, um in der Kälte wirklich zu schützen. Wir haben im Winter oft sehr trockene Hände und wollen sie nicht alle halbe Stunde eincremen. Diese Alpinsonnencreme schützt da ideal.
Außerdem wurde das Produkt #vegan und #ohnemikroplastik hergestellt. Jetzt müsste man nur noch an einer plastikfreien Verpackung arbeiten.

Mein Goodie zur Alpinsonnencreme

Und zum Schluss ein kleines Neujahrsgeschenk:
Mit dem Code winter25 bekommt Ihr im PAEDIPROTECT Onlineshop 25% Rabatt auf das gesamte Sortiment. Und das Beste: Bei jeder Bestellung erhältst Du den süßen Kuschelpinguin „Pauli“ mit dazu.

 

Frauen mit und ohne Kinder – verstehen sie sich?

Veröffentlicht in Gesellschaft

Einen guten Sprung ins Neue Jahr 2020!

Auf ein schönes, erfüllendes Jahr 2020

Jetzt ist es mal wieder soweit. Ein Sprung zu einer neuern Jahreszahl steht an. Diesmal kommt die 2020, eine Zahl, die mir intuitiv sympathisch erscheint. Ich mag gerade Zahlen und ungerade nicht so sehr. Ich wurde auch in einem Jahr mit einer geraden Zahl geboren. Vielleicht liegt es daran.

Happy New Year 2020
Begrüsst das Neue Jahr 2020! Copyright: pixabay.com

Nach den ruhigen Weihnachtsfeiertagen und der Völlerei steht bei vielen zu Sylvester wieder eine Party an. Ich finde es gut, dass vielerorts Böllereien und private Feuerwerke verboten sind. In München darf man in der Altstadt nichts knallen lassen und innerhalb des Mittleren Rings. Für Tiere sind diese Geräusche Stress. Außerdem steigt die Feinstaubbelastung immens. Man kann kaum atmen, wenn man nach der Party durch die Straßen nach Hause stapft.
Ich kann mich an meine Zeit in Berlin erinnern, wo man am Sylvesterabend regelrecht hin- und herhüpfen musste, um nicht auf dem Gehweg von einem Böller getroffen zu werden. In München ist es zum Glück nicht ganz so schlimm.

Über 2019 kann ich mich nicht beklagen. Es lief gut. Mein Sohn ist gut in der Schule. Er geht gerne hin. Da kann man in Bayern schon froh sein. Er ist jetzt in der 2. Klasse. Ab der 3. Klasse wird es wohl etwas anspruchsvoller werden.

Und Neujahrsvorsätze gibt es bei mir nicht. Sie lösen nur Druck aus. Mehr Sport und gesünder ernähren sind mir wichtig. Und außerdem Umweltschutz und plastikfreies Leben. Daneben mehr Blick auf die Finanzen werfen. Ein Thema, das ich immer gerne verdränge.

Meine Highlights 2019

Kleine Highlights gab es im letzten Jahr wie die Münchner Familiendemo im Mai 2019, welche ich mitorganisiert habe. Leider war die Resonanz nicht so groß. Lag aber auch am Dauerregen. Aber es geht voran in der Politik. Für Alleinerziehende soll es Steuerermäßigungen geben. Zumindest in Bayern. Ich bin weiterhin für eine Abschaffung des Ehegattensplittings.
Außerdem bin ich stolz auf meine Facebookgruppe „Alleinerziehende in München“. Über 1.000 Mitglieder hat die von mir an Weihnachten 2014 gegründete Gruppe bereits. Väter und Mütter verabreden sich in der Gruppe zu Zoobesuchen oder zum Skifahren mit den Kids. Wir gehen zusammen feiern ohne Kids. Es ist richtig nett!

Ich wünsche Euch ein tolles Neues Jahr 2020 und viel Gesundheit und neue Erlebnisse!
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Veröffentlicht in Alltagsgeschichten, Frau und Mutter, Gesellschaft, Kultur

Stresst Euch die Weihnachtszeit?

Leistungsdruck für Mütter?

Jetzt ist sie wieder da: die Weihnachtszeit. In den Supermärkten sind ja seit Mitte Oktober schon wieder die Paletten mit Schoko-Weihnachtsmännern von Lindt & co. aufgestellt. Man kommt kaum dran vorbei. Es wird jedes Jahr schlimmer.

Horror vor der Weihnachtszeit
Horror vor der Weihnachtszeit

Aber dieses Jahr kann ich meinen fast 8-jährigen Sohn erstaunlicherweise besser dran vorbeilotsen. Natürlich möchte er was haben, aber ich sage resolut „Nein“ und erkläre ihm, warum er nichts davon bekommt und warum diese Weihnachtsnaschereien vom Supermarkt da schon im Oktober aufgestellt werden. Vor einem Jahr hat er mich noch rumbekommen, aber jetzt quengelt er nicht mehr. Liegt es an meiner etwas strengeren Erziehung oder an seinem Alter?

Mich nervt dieser Konsum rund um Weihnachten jedes Jahr mehr. Mit Kind kommt man um Weihnachten nun mal nicht rum bzw. ich möchte meinem Sohn schon eine schöne Weihnachtszeit „bieten“. Ich erinnere mich gerne an die eigene Adventszeit in der Kindheit zurück. Wir Kinder waren wirklich gespannt. Es war aufregend und gipfelte im Heiligen Abend.

Zum Jahresende nur Stress

Als berufstätige Mutter setzt mich die Weihnachtszeit unter Druck. Wann kaufe ich die Geschenke, muss ich Plätzchen selber backen, auch wenn ich Backen hasse? Muss an Heilgabend ein großer Braten her? Jeden Tag basteln und Weihnachtslieder singen? Und dann noch Weihnachtskarten schreiben an Familie und Freunde, die man ewig nicht gesehen hat?
Die große Hausfrau und Köchin bin ich nicht. Das liegt mir einfach nicht. Ich kann nicht toll kochen und backen. Für das Festmahl an Heiligabend beauftrage ich jemand anders. Ja, auf den Weihnachtsmarkt gehe ich. Der Nikolaus bringt auch etwas vorbei. Ein bisschen Weihnachtsdekoration und einen Adventskranz bekomme ich auch noch hin.
Ich glaube, Kinder mögen auch unperfekte Mütter. Sie nehmen Dich so wie Du bist. Am Besten von dem ganzen Druck frei machen. Auf der anderen Seite verfliegt für uns Erwachsene die Adventszeit schnell.

Ich hasse diese Konsumgeilheit zum Jahresende. Und jedes Jahr rennen sie wieder los – die Kaufwütigen im Advent. Sie lernen nichts draus. Fühlen sich verpflichtet, der ganzen Verwandtschaft etwas schenken zu müssen. Es sind Wenige, die diesen Geschenkewahn hinterfragen und es anders machen. Gerade in Bayern, wo ich als Zugereiste lebe, sind die Menschen sehr in ihren Traditionen verfangen. Da wird Tante Brunhilde irgendein Schmarrn auf die Schnelle besorgt, und Opa Max bekommt seine Heizdecke. Jedes Jahr dieselben Verpflichtungen und niemand sagt:“ Den Scheiß mach ich nicht mehr mit!“

Einmal im Jahr wird die Menschlichkeit rausgekehrt, wir werden zu Spenden aufgerufen und zeigen unser ach so gutes Herz. Und nach dem Fest geht das Leben so weiter wie bisher. In Syrien werden Kinder getötet, in Afrika werden Mädchen entführt und vergewaltigt. Who cares?

Weihnachtsmänner im herbstlichen Supermarkt

Sind Mamas fit im Multitasking?

Mamas im Schlampenlook

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Veröffentlicht in Allgemein, Gesellschaft, Kultur, Leben mit Kindern

Stilvoll gekleidet unterm Weihnachtsbaum

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In Jogginghose oder Glitzerkleid?

In ein paar Wochen ist es wieder so weit – wir feiern Weihnachten. In den Innenstädten wird die Weihnachtsdekoration herausgeholt und die Buden für die Weihnachtsmärkte werden aufgebaut.
Festtagskleidung
Festlich unterm Weihnachtsbaum (@Peek&Cloppenburg)
Ich war am Samstag in der Münchner Innenstadt. Da war es schon ziemlich voll. Der Run auf die Geschenke geht los. Ich werde bis Weihnachten die Innenstadt meiden. Diese Menschenmassen sind nicht so meins. Da bestelle ich die Geschenke lieber im Internet, ausgenommen eigene Kleidung. Nur, was zieht man an am Heiligen Abend? Was ist Euer Stil? Lieber gemütlich in Pulli und Jeans oder ganz elegant im Glitzerkleid und der Mann im Anzug? Gerade für Eltern mit kleinen Kindern sind Pulli und Jeans ja praktischer, falls die lieben Kleinen beim Abendessen herummatschen oder ihre Drecksfinger bei Mama übers Dekolleté schmieren. Ich plädiere für den Medium-Schick. Nicht zu elegant, als wenn man in die Oper wollte oder zur Hochzeit. Bei Peek&Cloppenburg gibt es eine große Auswahl, sei es im Modehaus vor Ort oder im Online-Shop. Ich ziehe gerne ein Kleid an. Für Männer halte ich einen Anzug mit Krawatte übertrieben – es sei denn, sie möchten der Schwiegermutter imponieren. 😉 Aber da hat ja jede Familie andere Traditionen. Eine schöne Bluse und Hose können festlich aussehen und für Männer ein Oberhemd mit Anzugshose. Kleider gibt es bei Peek&Cloppenburg in allen Preisklassen von den verschiedenen Marken wie BOSS, COMMA, MAX MARA oder HUGO. Mein Sohn darf an Weihnachten anziehen, was ihm gefällt. Klar sieht es süß aus, wenn er da im Hemd mit Krawatte steht. Aber ich weiß, dass er sich darin nicht wohlfühlen würde. Also muss er das nicht anziehen. Er hat ein einziges Hemd im Schrank hängen und wenn das nicht mehr passt, kaufe ich ihm ein neues. Aber angezogen wird das so gut wie nie, höchstens zum Oktoberfest. *****************************************************
Veröffentlicht in Allgemein, Alltagsgeschichten, Gesellschaft

Stoppt den Plastikmüll

Ist uns die Nachwelt egal?

Habt Ihr Euch auch schon Gedanken gemacht über den ganzen Plastikmüll, den wir so jeden Tag produzieren? Ich habe immer gedacht, dass der Plastikmüll recycelt wird. Aber nur 16% davon wird recycelt. Ein Teil von dem Müll wird sogar ins Ausland verkauft – wie abartig ist das denn? In den Entwicklungsländern wird der Müll mit Sicherheit nicht korrekt entsorgt, sondern schwimmt in den Gewässern herum und verunreinigt Strände, Felder und Wiesen. Meerestiere sterben durch den ganzen Plastikmüll. Sie fressen das Zeug oder werden dadurch stranguliert.
Ich verstehe nicht, warum die Politik Plastik nicht schon längst verboten hat und vor allem den Müllhandel ins Ausland. Wir haben nur diese eine Erde.

Was kann jeder Einzelne tun gegen die Vermüllung der Welt?

Plastikmüll im Meer
Plastikmüll am Meer @pixabay.com

Am Besten gar kein Plastik mehr kaufen. Ich gehe jetzt bewusster einkaufen und achte darauf, was alles in Plastik verpackt ist. Bei Obst und Gemüse ist es auch schlimm. Muss das sein? Was haben die Leute früher gemacht? Ich habe mir für Obst und Gemüse jetzt ein paar Baumwollnetze gekauft. Zur Kasse trage ich meine Karotten und Tomanten aber lose, denn sonst wird das Gewicht vom Netz mit berechnet. Manche Verkäufer und Kassierer müssen sich auch noch umstellen. Zum Teil wird man noch komisch beäugt. Ich kaufe meist nicht im Bioladen ein, weil mir das einfach zu teuer ist. Leider. Es ist schwierig, sich nachhaltig, umweltbewusst und preisgünstig zu ernähren. Ausserdem habe ich nicht die Zeit, besonders umweltfreundliche Angebote zu recherchieren und dann zu ergattern.

In meinem Wohnort München gibt es mittlerweile zwei Unverpacktläden, einer in Schwabing und einer in Haidhausen. Den Laden in Schwabing habe ich mir mal angeschaut. Viel gab es dort nicht zu kaufen. Die Preise gerade im Kosmetikbereich ließen mir die Kinnlade herunterfallen. Zahnpasta für 10 Euro oder Seife zum Haarewaschen in derselben Preiskategorie. Wer kann sich das leisten? Nur Akademiker mit einem Topgehalt. Ich als Alleinerziehende zähle leider nicht dazu. Eigentlich müsste ich aus Kostengründen immer bei Aldi einkaufen gehen. So ist es.

Teure Bioläden nicht für alle leistbar

Gesunde Ernährung und umweltbewusstes Einkaufen haben also viel mit dem sozialen Status zu tun. Wer gut verdient, dem tut ein Großeinkauf im Bioladen nicht weh. Mal eben ein leckeres Biohähnchen für 10 Euro. Dürfen Menschen mit wenig Einkommen dann gar kein Fleisch mehr essen? Am Besten das Obst und Gemüse auf dem Balkon selbst anbauen? Und Lebensmittelprodukte aus Plastikverpackungen sind länger haltbar. Frischgekaufter Schinken z.B. muss innerhalb weniger Tage aufgegessen werden.

Was habt Ihr für Tipps für Leute, die wenig Zeit und Geld zum Einkaufen haben? Freue mich über Eure Tipps!

10 Zero Waste Blogs für weniger Müll

Die Freitagsdemos verändern die Welt

Bessere Lebensbedingungen für Alleinerziehende

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Veröffentlicht in Alleinerziehend, Allgemein, Frau und Mutter, Gesellschaft, Leben mit Kindern

Rückblick auf Münchner Familiendemo

So haben wir gekämpft: entschieden gegen Kinderarmut

Orgagruppe Familiendemo
v.l.n.r. Silke Nenzel, Diana Kircheis, Primavera Centonza, Doreen Borchert

Ja, jetzt ist unsere Supersause am Münchner Odeonsplatz schon eine Woche her. Hier kommt mein Rückblick auf die Münchner Familiendemo mit Herz. Leider hatten wir mega Pech mit dem Wetter. Es war wahnsinnig kalt, ungefähr 8 Grad und es hat nur geregnet. Von daher war die Gruppe der Mitdemonstranten doch kleiner, als wir uns gewünscht und erhofft hatten. Wir hatten ja vorher so viele Flyer in der ganzen Stadt verteilt und wahnsinnig viel Werbung auf Facebook gemacht.
Jedenfalls können wir sehr stolz auf uns sein, dass wir diese Demo mit nur ein paar Frauen auf die Beine gestellt haben!! Das Meiste organisiert haben Primavera Centonza und Diana Kircheis. Doreen Borchert und ich haben auch kräftig mitgemischt und wir allen haben Reden gehalten. Dank auch an alle Flyerverteiler, u.a. Daniela Rödel, Petra Loidl und Eva Schwill.

Münchner Ruhestörung und Holledauer Märchenfee

Für eine erfolgreiche Münchner Familiendemo sorgte die Münchner Ruhestörung, eine Sambaband für Feste und Demos. Sie haben kräftig eingeheizt und kostenlos für uns gespielt, da wir die Demo ja ohne große Vereine oder Parteien auf die Beine gestellt haben. Danke! Die Märchenfee aus der Holledau erzählte eine Geschichte und verteilte Gummibärchen an die Kinder.

Rede über Ehegattensplitting
Meine Rede über Abschaffung des Ehegattensplittings

Wichtig waren neben dem Rahmenprogramm natürlich unsere Reden. Helene Heine, Vorsitzende vom VAMV Bayern (Alleinerziehendenverband), brachte die Probleme von Alleinerziehenden auf den Punkt.

Schluss mit dem Ehegattensplitting!

Wir sind als Alleinerziehende alle betroffen von der ungerechten Besteuerung. Es gilt immer noch das Ehegattensplitting, was Ehepartner begünstigt, egal, ob sie Kinder haben oder nicht. In den meisten EU-Ländern wurde das Ehegattensplitting längst abgeschafft. Warum nicht in Deutschland? Verwitwete Väter oder Mütter und alle Alleinerziehenden müssen viel mehr Steuern zahlen als Ehepaare. Wir fordern eine gerechte Besteuerung für alle Menschen mit Kindern!

Familie ist da, wo Kinder sind

Diana Kircheis, Doreen Borchert und Primavera Centonza hielten berührende, aufrüttelnde, zum Teil sehr persönliche Reden. Es ist für Alleinerziehende bedeutend schwerer, bezahlbaren Wohnraum zu finden, vor allem in München. Die meisten Singlemums arbeiten Teilzeit, da es kaum eine ganztägige Kinderbetreuung gibt und frau ja auch noch Zeit benötigt für Arztbesuche mit dem Kind etc. Von daher steht weniger Geld zur Verfügung, um dem Kind Hobbys, Sportverein oder Musikunterricht zu ermöglichen. Und es gibt auch nicht ständig Ermäßigung für Alleinerziehende. Als berufstätige Alleinerziehende bekomme ich da fast nirgends Ermäßigung. Für Väter und Mütter, die vom getrennten Elternteil keinen Unterhalt für das Kind bekommen, sieht es noch schlechter aus.

Ja, Deutschland ist ein reiches Land. Aber wie kann es dann sein, dass hier Kinder abends hungrig ins Bett gehen müssen? Es ist so viel Geld da in diesem Staat, dass man es auch vermehrt den Kindern zukommen lassen kann. Sie sind die Zukunft in unserem Land. Wir fordern eine Kindergrundsicherung, unabhängig vom Einkommen der Eltern. Zudem muss es mehr Kita- und Hortplätze geben.

Nächstes Jahr gibt es hoffentlich wieder eine Familiendemo in München gegen Kinderarmut!

Sind kinderlose Frauen glücklicher?

Veröffentlicht in Alleinerziehend, Allgemein, Gesellschaft, Leben mit Kindern

Der Song zur Familiendemo am 12. Mai in München

Entschieden. Gegen Kinderarmut.

Entschieden. Gegen Kinderarmut.
Unser Muttertagswunsch: Kindergrundsicherung, gerechte Besteuerung von Alleinerziehenden

Die Aufregung steigt. So viel haben wir in den letzten Monaten auf die Beine gestellt, nur ein Dutzend Frauen aus München, alleinerziehende Mamas, haben diese Familiendemo gegen Kinderarmut organisiert. Und ein großer Dank geht auch an Laura Ernst. Sie ist Musikerin und hat extra für die Demo einen Song über Kinderarmut getextet und komponiert. Der Text ist auf unseren Flyern abgedruckt. Wir möchten das Lied zusammen mit Euch auf der Demo singen, am 12. Mai, Muttertag, am Münchner Odeonsplatz. Um 14.30 Uhr geht es los.

Das Lied zum Reinhören findet Ihr auf Youtube. Mein Sohn hat auch mitgesungen. Mehr über die tolle Musikerin Laura Ernst findet Ihr auf Ihrer Website Musicmule.

Muttertagswünsche

Was wünscht Ihr Euch zum Muttertag? Blumen, Schmuck, brave Kinder?
Wir wünschen uns, dass es allen Kindern in Deutschland gut geht. Alleinerziehende sollten weniger Steuern zahlen müssen. Weg mit dem Ehegattensplitting! Die Zeiten der Hausfrauenehe sind vorbei. Alle Frauen können arbeiten gehen. Eine Kindergrundsicherung muss her, unabhängig vom Einkommen der Eltern. Außerdem fordern wir bezahlbaren Wohnraum, die Anerkennung von Carearbeit und die Schaffung von mehr Kita- und Hortplätzen. Und ich persönlich wünsche mir günstigere Urlaubsmöglichkeiten für Alleinerziehende. Vergünstigungen bekommen in der Regel nur Eltern (2 Erwachsene) mit einem Kind. Fahre ich allein mit meinem Kind in Urlaub, muss ich für meinen Sohn den Erwachsenenpreis zahlen und das von einem Teilzeitgehalt.
Familie ist da, wo Kinder sind und nicht da, wo nur der Ehering blinkt. Wann verstehen das die Politiker endlich? Ehepaare ohne Kinder stehen immer noch steuerlich besser da als eine Alleinerziehende mit Kind. Das ist Politik von vorgestern. Darum gehen wir jetzt auf die Straße. Kommt alle!

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Vor bereits über 4 Jahren habe ich auf Facebook die Gruppe „Alleinerziehende in München“ gegründet. Es sind mittlerweile über 1000 Mitglieder!!
https://www.facebook.com/groups/431995683619521/?tn-str=*F

 

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Veröffentlicht in Alleinerziehend, Allgemein, Gesellschaft, Kindergesundheit, Leben mit Kindern

Der Countdown läuft: Familiendemo am 12. Mai 2019

Familiendemo München – Entschieden gegen Kinderarmut

Familiendemo gegen Kinderarmut
Entschieden. Gegen Kinderarmut

Demo mit Laufkundgebung am Muttertag

Heute hat sich das Orgateam der Familiendemo gegen Kinderarmut zum vorletzten Mal getroffen. Flyer und Plakate haben wir über die ganze Stadt verteilt. Seit Oktober 2018 stecken wir in den Vorbereitungen für unsere erste große Familiendemo. Wir sind nur ein paar alleinerziehende Mütter, die bei einem Alleinerziehendentreffen in Haar auf die Idee kamen, gegen die Kinderarmut in München und Deutschland auf die Straße zu gehen. Und am 12.Mai ist es nun soweit. Die Demo findet statt! Um 14.30 Uhr geht es am Odeonsplatz los. Wir hoffen auf viele Teilnehmer.

Was wir fordern:

Wir sind für eine Kindergrundsicherung, gerechte Besteuerung von Alleinerziehenden, bezahlbaren Wohnraum, Abschaffung des Ehegattensplittings sowie mehr Kita- und Hortplätze. Auf viele Alleinerziehende wartet im Alter Armut. Wer ein Leben lang in Teilzeit arbeitet, hat im Alter nur eine kleine Rente. Und in München kommen noch die hohen Mieten hinzu. Nicht alle Väter zahlen Unterhalt an ihre Kinder. So sind Kinder, die nur bei Vater oder Mutter wohnen, auch von Armut bedroht. Es fehlt oft das Geld für Hobbies wie Musikunterricht oder Teilnahme am Vereinssport. Das Geld für Nachhilfe ist auch oft knapp. Dazu kommen Hänseleien von Mitschülern wie „Was fährt Deine Mutter denn für ein altes Auto?“ oder „Was habt Ihr denn für eine kleine Wohnung?“

Selbstverschuldete Armut?

Kinderarmut geht durch alle Schichten. Nicht nur Migranten oder Menschen in Handwerks- und Arbeiterberufen sind davon betroffen. Auch Mütter mit tollen Ausbildungen und Studienabschlüssen geraten nach Trennungen und Scheidungen in finanzielle Notlagen. Viele finden in München nach einer Trennung keine neue Wohnung mit nur noch einem Einkommen. Dazu kommen niedrigere Gehälter durch Teilzeitjobs. Vermieter bevorzugen in München Paare mit guten Jobs. Wer möchte da an eine Singlemama mit 2 Kindern vermieten? Die meisten Alleinerziehenden können aufgrund der schlechten Kinderbetreuung nicht Vollzeit arbeiten. Es gibt zu wenig Kita- und Hortplätze in der Stadt. Wer Vollzeit arbeiten möchte, braucht eine Betreuung bis ca. 17 oder 18 Uhr. Und nicht alle Singlepapas und -mamas haben Großeltern in der Nähe wohnen, die nachmittags auf die Enkel auf passen können.

Darum kommt alle zahlreich zu unserer Demo am 12. Mai und lasst uns kämpfen für ein besseres Leben für ALLE Kinder in dieser Stadt und in diesem Land!!

Unsere Familiendemo gegen Kinderarmut auf Facebook:
https://www.facebook.com/FamiliendemoMuenchen/

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